Caritas bietet breite Palette an Betreuung

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Die Beratung an den Infoständen war gefragt.

Traunstein - Einen umfangreichen Überblick über sein Beratungs- und Betreuungsangebot vermittelte das Caritas-Zentrum Traunstein am Tag der offenen Tür.

Die Sozialstation, die Gemeindecaritas, der Ambulante Hospizdienst, die sozialpsychiatrischen Dienste sowie die Fachambulanz für Suchtkranke stellten sich sowohl in den Räumen als auch im Hof der Caritas vor. Mit Informationen, Beratungen, Vorträgen und Filmvorführungen machten die Mitarbeiter deutlich, wie breit gefächert das Betreuungsangebot dieser kirchlichen Sozialeinrichtung ist.

Den Besuchern wurde dabei vor Augen geführt, wie groß das Problempotenzial in unserer Gesellschaft ist und welch große Anstrengungen unternommen werden müssen, um die oft weitreichenden Folgen in den Griff zu bekommen.

Beispiel: Fachambulanz für Suchtkranke. Deren Aufgabengebiet umfasst die Prävention über die Vermittlung von zahlreichen Behandlungsangeboten für Drogenabhängige bis hin zur Nachsorge. Breit angelegt ist auch die Arbeit von Sozialstation, Gemeindecaritas und Ambulantem Hospizdienst. Deren Informationsangebot umfasst unter anderem die Pflege-, Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatung, das freiwillige Betreuungsangebot der "Traunsteiner Brücke" sowie die Begleitung von Schwerst- und Todkranken in der letzten Phase ihres Lebens. Ein Thema war auch die Vorsorgeplanung mit der Patientenverfügung.

Im Caritas-Altenheim St. Irmengard konnten nicht Betroffene im Erlebnisraum der preisgekrönten Wanderausstellung "Grenzen erleben" einen Eindruck in das Erleben und Empfinden einer psychischen Erkrankung wie die Depression gewinnen. Mit Filmvorführungen über Depression, Schizophrenie und Demenz vertieften die Sozialpsychiatrischen Dienste diese Themen. Weitere Infos gaben sie zum Schulprojekt Basta. An Ständen wurden die Zuverdienstmöglichkeiten mit dem Carifant-Spielzeugladen und die Erziehungsberatung erläutert.

Gaudi mit ernstem Hintergrund bot ein "Rauschparcours", den die Gäste durchschreiten oder durchfahren konnten. Dabei hatten sie eine Brille auf, die das Verhalten im Rausch ("Tunnelblick") simulierte mit der Erkenntnis, wie sehr ein Rausch die Wahrnehmungs- und Steuerungsfähigkeiten eines Menschen negativ beeinträchtigt.

Für junge Gäste war eine Hüpfburg aufgebaut. Ihr Taschengeld konnten sie beim Kinderflohmarkt aufbessern. Für musikalische Unterhaltung sowie leibliches Wohl durch die Caritas-Mitarbeiter war gesorgt. Die Küche des Caritas-Altenheims sorgte für herzhafte Speisen. Freundliche Barkeeperinnen bereiteten an der "Sansibar" alkoholfreie Mixgetränke zu.

bjr/Chiemgau-Zeitung

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