Gewinner meldet sich nicht - 2,1 Mio futsch?

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Mit solchen Plakaten wurde im Chiemgau nach dem Lottogewinner gesucht
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Chiemgau - Er wurde mit Presseaufrufen und zuletzt mit Plakaten gesucht. Der unbekannte Lottogewinner aus dem Chiemgau hat sich aber nicht gemeldet. Jetzt ist die Frist abgelaufen.

Bis zum 21. Juli 2013 - 13 Wochen nach Ziehung des Gewinns - hatte der Unbekannte Zeit, sich bei der Lottozentrale Bayern zu melden. Doch er hat sich nicht gerührt. Sind jetzt die 2,1 Millionen Euro, die ihm als Gewinn bei der Glücksspiralen-Ziehung zugestanden hätten, futsch?

"Nicht ganz", sagt Oliver Albrecht von der Lottozentrale Bayern auf Nachfrage von chiemgau24.de. "Wir wollen ja, dass unsere Gewinner ihren Gewinn genießen können. Deshalb: Sollte der Unbekannte seine Spielquittung doch noch finden, werden wir den Fall prüfen." Albrecht hat schon die merkwürdigsten "Verstecke" von Lottoquittungen erlebt: zwischen Steaks im Tiefkühlfach oder in der Kaffeedose etwa.

Also: All jene, die für die Ziehung am 20. April im Chiemgau einen LOTTO-Normalschein mit drei ausgefüllten Tippfeldern als Quicktipp inklusive der Teilnahme an der Lotterie GlücksSpirale abgegeben und dafür samt Bearbeitungsgebühr genau 9,75 Euro investiert haben, sollten deshalb nochmal alle möglichen und unmöglichen Flecken daheim absuchen. Und dann die Losnummer ihres Spielscheins genau mit den gezogenen Ziffern der GlücksSpirale-Losnummer 4 6 9 9 6 1 7 vergleichen.

Hätte der verschollene Millionen-Gewinner übrigens die Kundenkarte der Lottozentrale, so wären seine 2,1 Millionen Euro längst auf seinem Konto. Denn damit werden Gewinne immer automatisch überwiesen.

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