Rückblick: Das Jahr auf chiemgau24!

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Landkreis - Es war ein aufregendes und ereignisreiches Jahr für den Chiemgau. In unserem Jahresrückblick können Sie jetzt noch einmal alle Momente Revue passieren lassen:

In den vergangenen zwölf Monaten hat sich im Chiemgau viel bewegt. Aber eine Frage hat uns dabei am meisten interessiert: Welche Themen haben unsere chiemgau24-Leser denn eigentlich im Jahr 2013 am meisten gefesselt? In unserem Jahresrückblick haben wir nochmal alle Momente aufgegriffen, die bei Ihnen den größten Anklang gefunden haben und am häufigsten gelesen wurden.

Januar

Besonders das wechselhafte Wetter machte den Chiemgauern im Januar zu schaffen. Zuerst kam es am Sonntag, den 06.01.2013, zu starken Regenfällen in den Landkreisen Traunstein und Rosenheim, die aber glücklicherweise nur kleinere Schäden nach sich zogen. Knapp zwei Wochen später kam es dann am 16. Januar zu einem wahren Schneechaos am Kalkgruber Berg. Zwei Stunden war die Staatsstraße zwischen Rimsting und Bad Endorf am Mittwoch gesperrt. Nach einem Unfall musste selbst der Streudienst Schneeketten anlegen.

Hochwassereindrücke aus Rimsting

Februar

Der neu gebaute Kreisverkehr in Bernau bewegte die Bürger und unsere Leser im Februar 2013. Bei einem Treffen der Bernauer Liste wurde zum ersten Mal Kritik an dem Kreisl laut. Unter anderem monierte Erich Bauer bei dieser Gelegenheit die irreführenden Fahrbahnmarkierung. Durch den teilweise zweispurigen Ausbau sei ein neuer Unfallschwerpunkt entstanden, meinte er. Unsere Leser waren allerdings anderer Meinung und befürworteten den neuen Kreisverkehr in ihren Kommentaren.

März

Ein Lkw auf Abwegen sorgte im März 2013 für viel Aufsehen im Landkreis. Der Laster war auf der A8, zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Bergen, von der Fahrbahn abgekommen. Wegen der Bergungsarbeiten musste die rechte Fahrbahn immer wieder gesperrt werden. Am Stauende kam es anschließend dann auch noch zu einem weiteren Unfall.

Juni

Im Juni gab es nur ein Thema im Landkreis: Das Hochwasser. Durch den tagelang andauernden Regen traten zahlreiche Flüsse und Seen über die Ufer und verursachten so Schäden in Höhe von rund 20 Millionen Euro im Landkreis. Auch die A8 wurde durch die Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen und musste im Eiltempo wieder repariert werden.

Hochwasser auf Autobahn A8 bei Grabenstätt

Ebenfalls im Juni machte die 17-jährige Schülerin Constanze Richter von sich reden. Auf ihrem Heimweg mit dem Schulbus von der Waldorfschule in Prien nach Chieming sackte der Fahrer des Busses plötzlich zusammen. Führerlos steuerte der mit 20 Schülern besetzte Bus auf die Hauptstraße zu. Als die 17-Jährige den Vorfall bemerkte, rannte sie sofort nach vorne, betätigte mit der Hand die Bremse und verhinderte so einen schlimmen Unfall.

August

Der Fall eines Mannes, der eine Elfjährige bei der Autobahn-Raststätte in Bergen auf die Toilette locken wollte, hielt im August die Landkreisbürger in Atem. Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung nach dem mutmaßlichen Pädophilen ein. Dank der Bänder einer Videoüberwachungsanlage an der Tank- und Rastanlage konnte der Mann wenige Tage später identifiziert werden.

September

Der September stand ganz im Zeichen der Landtags- und Bundestagswahl. Neben Klaus Steiner von der CSU schaffte auch Gisela Sengl von den Grünen den Sprung in den Landtag. Bei der Bundestagswahl gehörten Dr. Peter Ramsauer und Dr. Bärbel Kofler zu den großen Gewinnern des Abends.

Video

Oktober

Der Prozess gegen eine 41-jährige Frau, die ihrem Mann bei "Sado-Maso-Spielen" unter anderem mit einer Rouladen-Nadel ins Auge gestochen hatte, sorgte im Oktober für viel Aufsehen im Chiemgau. In dem Verfahren kam heraus, dass ein vorheriger Konflikt zu dem Drama geführt hatte. Das Gericht verurteilte die Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten auf Bewährung.

November

In München, Garmisch-Partenkirchen, Traunstein und dem Berchtesgadener Land stimmten die Bürger im November über die Olympia-Bewerbung ab. Nur drei Gemeinden im Landkreis Traunstein (Ruhpolding, Engelsberg, Pittenhart) waren mehrheitlich für die Spiele in Deutschland. Insgesamt gab es 40,33 Prozent Ja-Stimmen und 59,67 Prozent Nein-Stimmen. Traunsteins Landrat Steinmaßl zeigte sich nach der Abstimmung enttäuscht über das Ergebnis: "Zum Ende meiner Amtszeit hätte ich mir natürlich so ein Event für den Landkreis, vor allem auch aus infrastruktureller Sicht, gewünscht!"

Dezember

Bei den Krampus-Läufen in der Region wurden im Dezember gleich mehrere Personen durch die Schreckgestalten verletzt. Wir haben daraufhin die User unserer Regionalportalen gefragt: Wo hört das Brauchtum auf und wo fängt die Körperverletzung an? Das Ergebnis: Zusammengenommen stimmten rund 60 Prozent der User dafür, dass der Krampus aus Brauchtumspflege auch zuschlagen darf! Nur rund 30 Prozent lehnen das definitiv ab.

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