"CSU ist die einzige Stimme aus Bayern"

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Hemdsärmelig und temperamentvoll trat der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Ramsauer beim "Sommergespräch" für eine bürgerliche Politik ein.

Traunstein - Es gebe keine Partei, die so sehr wie die CSU alle Schichten und Regionen Bayerns vertrete und dabei wirtschaftliche und soziale Kompetenz verbinde.

Mit diesen Worten beantwortete der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Ramsauer beim "Sommergespräch" der CSU Traun-stein, die Frage, warum die Menschen bei der Bundestagswahl im September die CSU wählen sollten.

Und er setzte im voll besetzten "Hofbräustüberl" noch eins drauf: "Die CSU wird als einzige Stimme aus Bayern in Berlin wahr genommen." Im "Schattenkabinett" von Frank-Walter Steinmeier sei niemand aus Bayern dabei. Dies zeige deutlich, was die Bundes-SPD von der bayerischen SPD halte. "Sie wird in Ber-lin nicht mehr gehört." Auch die FDP betreibe in weiten Bereichen keine bürgerliche Politik wie viele sich diese vorstellen. Diejenigen, die bei nächsten Mal FDP wählen wollen, müsse man fragen: Wollt ihr das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, den EU-Beitritt der Türkei, mehr Zuwanderung und eine Lockerung des Asylrechts? Dies alles seien nämlich Positionen, für die die FDP auch stehe. "Und was ist, wenn es für Schwarz-Gelb nicht reichen sollte?", fragte Ramsauer. Nach elf Jahren Opposition wäre die FDP möglicherweise ganz schnell bei einer Ampelkoalition dabei.

Den Landwirten im Saal machte er deutlich, dass allein die CSU der Anwalt der bäuerlichen Landwirtschaft sei. Reinhard Lampoldshammer vom BBV forderte Ramsauer auf, sich für die bessere Kennzeichnung von künstlichen Lebensmitteln einzusetzen. Er lobte ihn für seinen Einsatz beim Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht. "Ohne ihn wäre es für alle eine Katastrophe geworden." Der Traunsteiner CSU-Ortsvorsitzende Karl Schulz machte deutlich, dass die Region von einem starken Repräsentanten wie Ramsauer lebe. "Standortentscheidende Spitzenerfolge" Ramsauers seien die Nordumfahrung Traunsteins, das Eisstadion in Inzell sowie der Erhalt und die Stärkung der Bundeswehr in Bad Reichenhall und Berchtesgaden. Die Region brauche ihn weiterhin, damit endlich das Thema Bahnhof Traunstein auf die Spur gesetzt, der Ausbau der Autobahn A 8 vorangetrieben und Rahmenbedingungen geschaffen würden, in denen Menschen ermutigt würden, sich für die Gesellschaft einzubringen.

bjr/Chiemgau-Zeitung

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