Massiver Anstieg: Mehr Komasäufer in der Region

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Landkreis - Laut den neuesten Informationen der DAK-Gesundheit ist die Zahl der jugendlichen Komasäufer in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land massiv angestiegen:

Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. Im Landkreis Traunstein landeten im Jahr 2013 mehr jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 63 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 37 Prozent. In den vergangenen zwölf Jahren gab es eine Steigerung von 250 Prozent.

"Bundesweit zeichnet sich beim Rauschtrinken eine erste Trendwende ab. Ich hoffe, dass wir diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig erreichen", sagt Michael Schneider, Chef der DAK-Gesundheit in Traunstein. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne "bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen" im Landkreis Traunstein fort.

Mehr Komasäufer im Berchtesgadener Land

Auch im Landkreis Berchtesgadener Land landeten im Jahr 2013 mehr jugendliche Komasäufer in der Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 39 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 44,4 Prozent. In den vergangenen zwölf Jahren gab es eine Steigerung von 85,7 Prozent.

Kampagne "bunt statt blau" 2015

Beim bundesweiten Wettbewerb „bunt statt blau“ werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherrin von "bunt statt blau" ist Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Pressemitteilung DAK-Gesundheit

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