Dank für Feldgeschworene

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunstein - Für vier Feldgeschworene gibt es jetzt für ihre lange Arbeit Glückwünsche. Auch im Zeitalter des Computers sind die Feldgeschworene immer noch nicht weg zudenken.

Ein Respekt einflößendes halbes Jahrhundert übt Franz Hartl (3. von links) in seiner Heimatgemeinde das Amt des Feldgeschworenen aus – für Landrat Hermann Steinmaßl (4. von links) ein Zeichen des großen Vertrauens, dass dem Überseer in seiner Heimatgemeinde entgegengebracht wird.

Den Feldgeschworene sind in Bayern trotz Computer und satellitengestützter Vermessungstechnologien immer noch als honorige Respektspersonen geschätzt. Immer dann, wenn ein Grenzverlauf unklar ist, wird ihre Hilfe in Anspruch genommen.

Durch ihre speziellen Kenntnisse von Grenzlinien können sie manche Auseinandersetzung von vornherein verhindern. Feldgeschworene leisten auf diese Weise einen wesentlichen Beitrag zur rationellen und vor allem bürgerfreundlichen Abmarkung.

Die gleichen Aufgaben erfüllen Franz Flötzl aus Schnaitsee (Mitte) seit 40 Jahren sowie Max Poller und Franz Zillner (1. und 2. von rechts) aus Surberg seit 25 Jahren.

Als Anerkennung für diese ehrenamtliche Arbeit überreichte ihnen Steinmaßl am Montag die Ehrenurkunden des Freistaats Bayern und sprach ihnen auch im Namen des Kreistags seinen herzlichen Dank aus.

Den Glückwünschen schlossen Übersees 2. Bürgermeister Ludwig Ertl, Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner, Surbergs 1. Bürgermeister Josef Wimmer und sein Schnaitseer Kollege Vitus Pichler sowie der Leiter des Traunsteiner Vermessungsamts Tobias Kunst (von links) an.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser