Dreikönigsklausur der Jungen Union

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Frauenchiemsee - Mit der traditionellen Dreikönigsklausur hat sich jetzt der Kreisverband der JU im Landkreis Traunstein auf das neue Jahr eingestimmt.

Die gemeinsame Dreikönigsklausur der Jungen Union aus den Landkreisen Traunstein und Rosenheim ist inzwischen schon Tradition. So trafen sich auch dieses Jahr zahlreiche Nachwuchspolitiker auf der Fraueninsel, um sich mit Landrat Hermann Steinmaßl und Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch auszutauschen.

Unter den Motto „aktuelle und zukünftige Landkreispolitik“ Referierte Otto Lederer, Fraktionsvorsitzender der CSU im Rosenheimer Kreistag einleitend über die täglichen Herausforderungen des Rosenheimer Kommunalpolitikers. Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens wurde ausgiebig diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Nach vier Jahren konnte die Junge Union am zweiten Tag der Klausur den Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl wieder auf der Fraueninsel begrüßen.

Steinmaßl betonte, dass die Themen, über die er damals referierte nach wie vor hochaktuell seien, jedoch gerade aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise neue, wichtige Themen hinzukämen. Anschaulich berichtete er über aktuelle Themen der Kommunalpolitik, vom aktuellen Brennpunkt Mittelschulen bis zur heimischen Infrastruktur. Auch in der anschließenden Diskussion hob Steinmaßl hervor, dass es sich in der Kommunalpolitik nicht nur um Selbstverwaltung, sondern vor allem um Selbstgestaltung handeln müsse.

Inge Soll, stellvertretende Kreisvorsitzende der JU im Landkreis Traunstein hob betonte abschließend, dass der Chiemgau eine strukturell starke Region sei, in der jedoch die Zukunftsperspektiven der Jugend nicht aus den Augen verloren werden dürften.

Erstmals begrüßte die Jugendorganisation der CSU einen Staatsminister der FDP im Kloster Frauenchiemsee. Man müsse sich auf einen Dialog mit dem Koalitionspartner einlassen und auch mal über den eigenen Tellerrand blicken, um nahe am Menschen zu bleiben, so Hannes Putzhammer, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU Traunstein.

Dr. Wolfgang Heubisch, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst freute sich besonders über die Einladung der Nachwuchspolitiker. Er hob hervor, dass sich in diesem Kreise Wohl fühle und diese Gespräche Grundlage einer guten Koalition wären.

Unter dem Motto „Chancen und Risiken von schwarz-gelb“ referierte der Minister in lockerer Runde über seine Aufgabengebiete und deren aktuelle Themen. In der Wissenschaftspolitik des Freistaats würden die Entscheidungen für die Zukunft Bayerns fallen, betonte Heubisch und erntete große Zustimmung der Jungen Generation.

Als Abschluss der zweitägigen Klausurtagung nahm sich der Minister schließlich noch die Zeit, die angesprochenen Themen und andere hochaktuelle Themengebiete ausgiebig mit den fast 50 anwesenden JUlern auf sachlicher und sehr guter Ebene zu diskutieren.

Magdalena Haas (JU Traunstein)

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