Elke Libawski neue Schulleiterin

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die neue Inzeller Schulleiterin Elke Libawski mit Bürgermeister Martin Hobmaier (links) und Schulrat Otto Mayer.

Inzell - Die Grund- und Mittelschule Inzell hat eine neue Schulleiterin. Der Schulrat Otto Mayer hieß sie herzlich willkommen:

Die Grund- und Mittelschule Inzell hat eine neue Schulleiterin: Elke Libawski. Schulrat Otto Mayer hieß die Nachfolgerin von Roland Dohlus, der an die Grund- und Mittelschule Siegsdorf wechselte, im Namen des Staatlichen Schulamtes Traunstein willkommen. Zugleich überreichte er eine Urkunde, mit der die Inzeller Hauptschule zur Mittelschule ernannt wird.

Die 38-jährige Libawski wurde im oberfränkischen Kronach geboren, hat in Bamberg studiert und ihr Referendariat im Landkreis Kronach absolviert. Anschließend unterrichtete sie elf Jahre lang an der Grundschule Thundorf in der Gemeinde Ainring und war zwei Jahre Konrektorin an der Grundschule Feldkirchen in derselben Gemeinde. Wegen ihres Umzugs nach Ruhpolding hatte sie sich für die Stelle in Inzell beworben - mit Erfolg.

Schulrat Mayer bat das Lehrerkollegium um Loyalität mit der neuen Schulleiterin und hob den Zusammenhalt im Team als wichtige Voraussetzung einer erfolgreichen schulorganisatorischen Arbeit hervor.

Dem schloss sich Bürgermeister Martin Hobmaier an: Der Umbruch der Schullandschaft im südlichen Chiemgau, wo der neue Mittelschul-Verband entstand, sei durch den guten Zusammenhalt aller Gemeinden gut bewältigt worden.

Er hieß die neue Rektorin im Namen der Gemeinde willkommen und informierte über Besonderheiten wie die Bedeutung des Eisschnelllaufs in Inzell oder Projekte wie den Bergwalderlebnispfad. Auch zeigte er sich erfreut, dass eine Frau die schulischen Geschicke lenkt. Er wies darauf hin, dass nicht nur an der Schule, sondern auch im Rathaus die "Frauenquote" sehr hoch sei: Dort seien sieben von zehn Mitarbeitern Frauen.

Hobmaier dankte Konrektor Helmut Ripper für dessen Engagement in der Übergangsphase und kündigte an, die Gemeinde werde immer ein offenes Ohr für die Anliegen der neuen Schulleitung haben.

Einige positive Effekte der neuen Mittelschule hob Mayer hervor: Das Schulamt bekomme für seine Mittelschulen für die "vertiefe Berufsorientierung" über 100000 Euro von der Regierung, und nochmal so viel lege die Agentur für Arbeit dazu. Mit diesem Geld könnten sich die Schulen im Rahmen der drei Wahlpflichtfächer Wirtschaft, Soziales und Technik Fachleute ins Haus holen oder Praktika in den Betrieben für Kleingruppen organisieren. So werde auch der Kontakt zum Handwerk und Gewerbe geknüpft, und die Betriebe könnten bereits mögliche "Kandidaten" für ihre Lehrstellen sichten.

Moderne Werkräume und Schulküchen könnten mit der neuen Mittelschul-Struktur besser aufrecht erhalten werden. Zudem sei die neue "Projektprüfung", bei der sich ein Schüler-Team ein Thema suchen sowie das Projekt gemeinsam durchführen und präsentieren muss, im Verbund leichter abzuwickeln. Auch wegen der vorgeschriebenen Mindest-Klassenstärken sei eine Kooperation unbedingt nötig. Mayer wünschte sich, dass in den Grundschulen bereits vermittelt wird, was in den Mittelschulen passiert.

Glückwünsche für Elke Libawski überbrachten auch im Namen der katholischen Pfarrgemeinde Pfarrer Gerhard Salzeder und die evangelische Pfarrerin Judith Krauß.

vm/Chiemgau Zeitung

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser