Erstmals Festzug zum Volksfestplatz

Traunstein - Am Freitag öffnet das Traunsteiner Frühlingsfest für zehn Tage seine Pforten. Den offiziellen Startschuss gibt OB Manfred Kösterke um 19 Uhr mit dem traditionellen Bieranstich.

Aber es gibt auch eine Neuerung: Um 18 Uhr ziehen erstmals die Traunsteiner Trachten- und Brauchtumsgruppen in Begleitung von Musikkapellen in einem Festzug vom Stadtplatz auf das Festgelände an der Siegsdorfer Straße, um auf das Ereignis aufmerksam zu machen.

Die Schausteller freuen sich mit ihren Attraktionen und Angeboten auf die Besucher aus nah und fern. Fahrgeschäfte wie das "G-Force" oder "Mini-Ufo-Jet" sowie "Volksfestklassiker" wie Au-toscooter oder Kettenkarussell und Unterhaltungsbuden bieten auf dem Vergnügungspark Unterhaltung und Abwechslung für die ganze Familie. Am "Tag der Fahrgeschäfte" bekommen die Besucher am Montag mit Gutscheinen aus der Samstagszeitung nach dem Motto "Zahl einmal, fahr zweimal" zwei Fahrten zum Preis von einer. An den Imbissständen locken Eis, ge-brannte Mandeln, Schokofrüchte, Zuckerwatte und andere süße Versuchungen die Leckermäuler an. Wer es deftiger mag, für den gibt es auch kräftige Brotzeiten.

Für gutes Essen und Trinken, Blasmusik und Partystimmung ist jeden Tag im Festzelt "Alpenland" von Festwirt Jochen Mörz gesorgt. Auf der Speisekarte stehen knusprige Hendl, herzhafte Schweinshaxen und vieles mehr für den großen und kleinen Hunger. Die Mass Festbier der Brauerei Schnitzlbaumer kostet 6,50 Euro.

Aufbau Traunsteiner Frühlingsfest

Unter anderem spielen "Top Spin", "Wipe Out" und "Jay Houser". Für die bayerische No-te(n) sorgen zum Beispiel "D' Chieminger", die "Mühldorfer Musikanten" oder die Blaskapelle Reichling. Weitere Höhepunkte sind das Brillantfeuerwerk am Dienstag, 11. Mai, um 22 Uhr und der Familien- und Kindernachmittag am Mittwoch. Am Schlusssonntag steigen um 10 Uhr die Boxer des BC Traunstein gegen den TSV 1860 München in den Ring.

Das Festzelt ist von Montag bis Samstag ab 12 Uhr geöffnet, die Fahrgeschäfte starten um 14 Uhr. An den beiden Sonntagen und am Feiertag Christi Himmelfahrt geht es im Zelt bereits um 10 Uhr los und auf dem Volksfestgelände um 13 Uhr. Der Betrieb auf dem Gelände endet um 23 Uhr, die Musik im Festzelt hört spätestens um 23.30 Uhr auf.

Um den Alkoholmissbrauch vor allem durch Jugendliche eindämmen zu können, hat der Stadtrat eine Volksfestverordnung für den Festplatz und die umliegenden Straßen erlassen (wir berichteten). Die Polizei hat dadurch mehr Möglichkeiten, einzuschreiten und Verstöße zum Beispiel durch einen Platzverweis zu ahnden. Außerdem wird die Polizei während des gesamten Festes verstärkt Präsenz zeigen und eine Festwache einrichten.

bjr/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © Karpf

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