Fotovoltaik auf Gemeinde-Bauten?

Inzell (CH-Z) - Die Gemeinde Inzell möchte auf kommunalen Dächern Fotovoltaikanlagen errichten. Ins Auge gefasst wurden dafür die Dächer der Kläranlage und des Feuerwehrhauses.

Der Gemeinderat sollte nun entscheiden, ob die Dachflächen für ein Bürgersolarkraftwerk verpachtet werden oder ob die Anlage durch die Gemeinde selbst finanziert wird. Einstimmig entschieden sich die Räte für Letzteres.

Bürgermeister Martin Hobmaier sprach von einem Grundsatzbeschluss, damit auch ein Grundbetrag in den Haushalt 2010 eingestellt werden kann. Ob das Vorhaben tatsächlich umgesetzt werde, könne der Gemeinderat immer noch entscheiden. "Endgültig machen wir es erst, wenn wir die Anlage bestellen", betonte der Rathauschef.

Vizebürgermeister Hans Egger berichtete, dass Inzell beim vom Forum Ökologie Traunstein vergebenen "Solarpreis" bei den Gemeinden von 3000 bis 5000 Einwohnern bei den Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung den dritten Platz belegt habe - mit 228 Anlagen, die eine Fläche von 2445 Quadratmetern umfassen, und einer Sonnenkollektorendichte von 0,57 Quadratmetern pro Einwohner.

In der anschließenden Bürgersprechstunde regte Bruno Mayer unter anderem an, dass die Gemeinde Inzell auch die Dächer der Wohnblöcke der Landkreis-Wohnbaugesellschaft für Fotovoltaikanlagen nutzt. Hobmaier will dies durch eine Anfrage prüfen lassen.

vm/Chiemgau-Zeitung

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