CSU schickt Parzinger ins Rennen

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Der Traunreuter Bürgermeister Franz Parzinger (links) geht bei den Kommunalwahlen 2014 wieder für die CSU als Bürgermeisterkandidat ins Rennen. Hier gratuliert ihm Orts- und Fraktionsvorsitzender Reinhold Schroll.

Traunreut - Zum dritten Mal, nach 2002 und 2008, schickt die CSU Traunreut Franz Parzinger als Bürgermeisterkandidaten bei den kommenden Kommunalwahlen ins Rennen.

Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes wählten einstimmig in geheimer Wahl den amtierenden Bürgermeister im Rahmen der Aufstellungsversammlung in der Traunreuter Sportplatzgaststätte.

In seinem Rechenschaftsbericht referierte das Stadtoberhaupt über die wichtigsten Themen seit der letzten Kommunalwahl. Dabei betonte der Bürgermeister, dass nicht nur bedeutende Hoch- und Tiefbaumaßnahmen entstanden, sondern auch im Bereich der Betreuung und Bildung wertvolle Akzente gesetzt wurden. So konnte gemeinsam mit dem Landkreis das Mehrgenerationenhaus, das ein niederschwelliges Angebot in den Bereichen der Beratung und der Bildungsvermittlung anbietet, eingerichtet werden. Außerdem ist das Mehrgenerationenhaus seit einem halben Jahr einer von sieben Familienstützpunkten im Landkreis.

Ein großer Erfolg stellt auch das JEKI-Projekt dar, hier bietet die Stadt allen Kindern im Grundschulbereich die Möglichkeit an, ein Musikinstrument zu sehr niedrigen Gebühren zu erlernen.

Ein wichtiges Thema in der Stadtratsarbeit war auch die Sprengeländerung in den Grundschulen. Unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile sei die beschlossene Lösung die Beste gewesen. Wobei es leider nicht gelang, den Schulstandort Sonnenschule einzügig zu erhalten.

Ein bedeutendes Projekt war auch die Rüstungsaltlastensanierung in den Jahren 2009 bis 2011. Mit der erfolgreichen Sanierung von über dreißig Grundstücken geht ein Kapitel aus der Traunreuter Gründerzeit zu Ende. Besonderer Dank gilt hier dem ehemaligen CSU Landtagspräsidenten Alois Glück sowie Landrat Hermann Steinmaßl und den Bayer. Finanz- und Umweltministerien, so der Bürgermeister. Im Hochbaubereich sind die Errichtung des Kultur- und Veranstaltungszentrums k1, die Generalsanierung der Schwimm- und Doppelturnhalle, die Errichtung der Kinderkrippe, die Sanierung der Mittelschule sowie die brandschutztechnische Ertüchtigung und die Aufstellung von Schulcontainern an der Grundschule Nord hervorzuheben. Gerade im Bau befinden sich die Rathauserweiterung sowie die zweite Kinderkrippe. Mit bezuschusst wird auch das Haus für Kinder, das die Jugendsiedlung errichtet.

Mit dem neuen Kinderspielplatz im Wohnbaugebiet Walchenfeld und der Erneuerung des Spielplatzes in Stein stehen im Stadtgebiet nun 15 öffentliche Kinder- und ein Bolzplatz bereit.

Im Tiefbaubereich stellte das Stadtoberhaupt neben vielen kleineren Maßnahmen, die neue Traunbrücke in Pertenstein, die Sanierung und den Ausbau des Traunrings Ost sowie den ersten Bauabschnitt der Ostumfahrung, der gemeinsam mit dem Landkreis und dem Freistaat finanziert und gebaut wurde, heraus. Einher mit dieser Baumaßnahme ging auch die Ausweisung zweier Gewerbegebiete und dem Wohnbaugebiet Frauenbrunn II.

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Auch verfügen die Stadtteile Stein, St. Georgen und Hörpolding durch die Verlegung von Glasfaserleitungen seitkurzem über einen schnellen Internetzugang. Zu den Stadtwerken führte der Bürgermeister aus, dass das neu errichtete Verwaltungs- und Betriebsgebäude alle Voraussetzungen schaffte, um interne Betriebsabläufe zu optimieren und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Zu den bedeutenden Projekten der Stadtwerke gehörten auch die Umsetzung des abwassertechnischen Konzeptes, die Erschließung eines neuen Brunnens, die Ertüchtigung der Wasser- und Abwassersysteme, der Ausbau der Fernwärme und die Geothermie.

Um die Attraktivität der Stadt zu steigern, wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, so die Herausgabe des Traunreut Buches, die regelmäßige Ausgabe der Traunreuter Nachrichten, die Eröffnung des Geschichts- und Radweges. Ein Imagefilm wird gerade fertiggestellt und die Erstellung einer Stadtbroschüre wurde gerade beauftragt. Mittlerweile gibt es auch großartige Veranstaltungen für unsere Bürgerinnen und Bürger aber selbstverständlich auch für unserer Gäste, wie: eine Stadt geht auf Reisen, das Stadtfest, der Stadtlauf, das Familienfest, der Adventsmarkt, das Herbstfest, der Ehrenamtstag und der Bauernmarkt. Erheblich an Anziehungskraft gewonnen hat Traunreut natürlich durch das international beachtete Museum DASMAXIMUM, so das Stadtoberhaupt.

Für heuer geplant sind die Fertigstellung und der Bezug der zweiten Kinderkrippe und des erweiterten Rathauses, die Weiterentwicklung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes einschließlich der Innenstadtsanierung, die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes, die Erschließung und der Verkauf des Wohnbaugebietes Frauenbrunn II sowie die Planungen für den Bauhof, der im Gewerbegebiet neu gebaut wird.

Diese zahlreichen Projekte konnten deshalb erfolgreich umgesetzt werden, weil alle an einem Strang gezogen haben. Ein besonderer Dank gilt dabei der Fraktion, dem Vorstand und dem Ortsverband der CSU. Insbesondere dem Orts- und Fraktionsvorsitzenden Reinhold Schroll, so Bürgermeister Parzinger abschließend.

Ortsvorsitzender Reinhold Schroll bedankte sich bei Bürgermeister Parzinger für die erfolgreiche Arbeit und betonte, dass diese Fülle an Aufgaben nur erledigt werden konnte, weil der Bürgermeister sehr professionell, engagiert und konsequent sein Amt ausfüllt und schlug deshalb auch den Amtsinhaber für die Kommunalwahl 2014 als Kandidaten der CSU vor. Die Mitglieder des Ortsverbandes stimmten in geheimer Wahl einstimmig für Bürgermeister Franz Parzinger, der sich über den großen Vertrauensbeweis sichtlich freute und sich bei den Mitgliedern herzlich bedankte.

Pressemitteilung CSU-Ortsverband Traunreut

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