Spannende Zeiten für heimische Bauern

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Die hochrangige Runde nach konstruktivem Gespräch: Michael Kaiser, Amt für Landwirtschaft TS, Anton Heindl, Steuerberater des Bauernverbandes, Reinhard Lampoltshammer, Geschäftsführer bbv TS, Kreisbäuerin Resi Schmidhuber, stv. Kreisbauernobmann Josef Freiwang und Kreisbauernobmann Sebastian Siglreithmayr (v.l.)

Landkreis - Zu einem intensiven Informationsgespräch über Anliegen des heimischen Bauernstandes trafen sich hochrangige Vertreter der Landwirtschaft mit Minister Ramsauer.

Die erörterten Themenkomplexe umfassten dabei unter anderem die anstehende Novellierung des Baugesetzbuches, die baulichen Nachrüstungen bestehender Güllegruben, steuerliche Belange sowie artgerechte Tiertransporte. Bauernverbandsgeschäftsführer Reinhard Lampoltshammer bedankte sich eingangs beim Wahlkreisabgeordneten für Traunstein und das Berchtesgadener Land für dessen starken Einsatz in der gesetzlichen Neufassung des Erbschaftssteuerrechts, das der schwierigen Materie der Vererbung bäuerlicher Höfe nun gerecht würde.

Die Novellierung des Baugesetzbuches bringt für die Bauernschaft deutliche Veränderungen mit sich. Damit diese Veränderungen auch in den Kleinbäuerlichen Betrieben praktisch umsetzbar blieben, zeigten die Verbandsvertreter kritische Punkte auf. Peter Ramsauer nahm nach intensiver Diskussion zahlreiche Anregungen und Vorschläge mit nach Berlin, um die Interessen der heimischen Landwirte bei der Novellierung des Bundesbaugesetzes zu wahren.

Allerdings wurde in dem Gespräch auch deutlich, dass einheitliche Regelungen für ganz Deutschland grundsätzlich schwierig seien. Großbauernhöfe oder Massentierhaltungsbetriebe in Nord- oder Ostdeutschland seien mit der kleinstrukturierten Bauernschaft des Chiemgaus und Rupertiwinkls kaum zu vergleichen. „Die vielen unterschiedlichen Regionen Deutschlands benötigen auch unterschiedliche Herangehensweisen an die Lösung von Problemen“, so Peter Ramsauer abschließend.

Pressemitteilung Medienservice Richter

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