Zum Frühling: Osterbräuche im Chiemgau

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Traunstein - Wenn es im Chimgau Frühling wird, dann ist dort vieles geboten. Zu den typischen Osterbräuchen zählen u.a. der Pferdeumritt, der Schwertertanz und die Osternester(suche).

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück“. Beim Osterspaziergang durch den Chiemgau drängen sich dem Wanderer Goethes Worte unweigerlich in den Sinn. Die klare Frühlingsluft füllt Geist und Körper mit neuem Leben und die Sonne wärmt Gedanken und Knochen. Hier ist man Mensch. Hier darf man’s sein.

Frisch herausgeputzt erwarten die Chiemgauer Orte ihre Gäste. In den Gärten blühen Tulpen, Primeln und Osterglocken. Kirsch- und Apfelbäume stehen im weißen Kleid und verströmen einen milden Duft. Die erwachende Natur bietet die ideale Kulisse für den aktiven Osterurlaub: In Chieming am Chiemsee lehren Golflehrer Kindern den Profischwung. Das viertägige Intensivprogramm richtet sich an Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Das größte Osterfest in den bayerischen Alpen wird in der Biathlongemeinde Ruhpolding gefeiert. In den Osterferien gibt es ein täglich wechselndes Angebot. Kinder können an Tanz- und Theaterworkshops teilnehmen oder mit Fritz Fischer, Trainer der Biathlon Nationalmannschaft, den Biathleten nacheifern, während Erwachsene das neue Biathlon-Stadion besichtigen oder an geführten Wanderungen und Radtouren teilnehmen. Am Osterwochenende präsentieren regionale Produzenten ihre Waren auf Bauern- und Georgi-Märkten im Chiemgau. In Grassau, Waging und Traunstein finden die wohl schönsten Märkte der Region statt. Traunstein, im Herzen des Chiemgaus.

Unbestrittener Höhepunkt der Festivitäten ist der Georgi-Ritt am Ostermontag. In der Traunsteiner Altstadt herrscht reges Treiben. 400 festlich geschmückte Pferde versammeln sich rund um den historischen Stadtplatz. Die Reiter richten noch einmal den prachtvollen Blumenschmuck der Pferde, bis jede Blüte, jede Girlande perfekt sitzt. Punkt 10 Uhr hebt der Herold seinen Stab und führt den Zug von Traunstein hinaus in das rund drei Kilometer entfernte Ettendorfer Kircherl. Im Heimatort von Papst Benedikt XVI. werden Ross und Reiter gesegnet. Tausende von Besucher stehen Spalier und bewundern die vorbeiziehenden Pfeiferlbuben, Landsknechte, Reiter in ihren historischen oder traditionellen Gewändern. In den Kutschen fahren die Honoratioren der Stadt: Landrat, Oberbürgermeister und Pfarrer. Bereits eine halbe Stunde vor dem Umzug macht sich erwartungsvolle Unruhe auf dem Stadtplatz breit. Jetzt ziehen die Landsknechte mit ihren Schwertern auf die Bühne hinter der Kirche und lassen ihre langen Messer durch die Luft tanzen. Mit schwungvollen Hieben vertreiben sie die buntgekleideten „Wurstln“, die den Winter symbolisieren. Jetzt hat der Frühling den Winter endgültig besiegt.

Informationen zum Osterurlaub im Chiemgau unter www.chiemgau-tourismus.de oder 0861 909590-0.

Pressemitt​eilung Chiemgau Tourismus e.V.

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