Gemeinsame Ziele für einen gemeinsamen Weg

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v.l.: Christopher Waldner, Sandra Weidenspoitner, Hans-Peter Dangschat, Konrad Baur .

Traunstein - Interesse am politischen "GetTogether" wird immer größer. Bei der vierten Auflage ging es um das Thema: „Traunstein erneuerbar?! Die Zukunft der Energieversorgung“.

Am Samstag, 19. Februar, haben sich im Café Lenz über 30 junge Erwachsene zum vierten politischen "GetTogether" getroffen. Auf Einladung der Jungen Union Traunstein wurde fernab von parteipolitischen Grabenkämpfen informiert und diskutiert.

In seiner Begrüßung betonte Moderator Christopher Waldner (JU), wie wichtig der überparteiliche Dialog sei: „Gemeinsame Ziele sind Voraussetzung für einen gemeinsamen Weg“. Oft übersehe man diese in der Politik und streite sich über Kleinigkeiten.

Fachlich begleitet wurde die konstruktive Runde von Herrn Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Biomasse-Hofes im Achental. In seiner thematischen Einführung machte er deutlich, dass es keine Alternative zur Energie aus erneuerbaren Quellen gibt. Entscheidend sei dabei, dass die Wertschöpfung in der Region stattfände.

„Traunstein ist hier auf einem sehr guten Weg“ stellte Energietechnikstudent Konrad Baur (JU) fest, der den verhinderten Stadtrat und Umweltreferenten Dr. Rainer Schenk fachkundig vertrat. Baur präsentierte der Runde die neuestens Informationen über Traunsteins energetische Zukunft. Wurden bisher 33,3 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt, sichert nun ein kürzlich abgeschlossener Vertrag mit der Salzburg AG die elektrische Energieversorgung für die Kreisstadt Traunstein zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen: Seit dem 1. Januar fließt Strom aus Salzburger Wasserkraft in Traunsteiner Netzen.

In einer kontrovers geführten Diskussion wurden Themen wie Atompolitik, nötige und unnötige Subventionen oder die kurzsichtige Haltung einiger Bürgerinitiativen angesprochen. Es zeigte sich, dass Traunsteins Jugend äußerst interessiert an der Zukunft der Stadt ist und Politikverdrossenheit dort nicht dem Zeitgeist entspricht. Das nächste GetTogether wird Ende April stattfinden. Bis Mitte März kann unter www.ju-traunstein.org über das Thema abgestimmt werden. Am 12. März lädt die JU zudem zu einer Exkursion zum Biomassehof im Achental. Anmeldung unter christopherwaldner@googlemail.com.

Pressemitteilung Junge Union Traunstein

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