Feuerwehren üben den Ernstfall

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Atemschutzträger sind bei jedem Brandeinsatz unverzichtbar. Nur unter dem Schutz der Geräte ist es möglich, vom Brandrauch eingeschlossene Personen zu retten. Auch bei der Großübung in Coloman bei Tengling wurden der Atemschutzeinsatz und die Rettung von Menschen aus Gebäuden intensiv geübt.

Tengling - An der Großübung auf einem Reiterhof nahmen 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Traunstein mit insgesamt 17 Einsatzfahrzeugen teil.

Das Hauptaugenmerk der Übung lag auf dem Aufbau von zwei, jeweils mehr als 700 Meter langen Schlauchleitungen, die vom Tachinger See und von einem Bach bis zum Brandobjekt verlegt wurden.

Der Reiterhof in Coloman war Schauplatz einer Großübung der Feuerwehren am Tachinger und Waginger See. Acht Feuerwehren mit mehr als 130 Einsatzkräften nahmen daran teil und übten dabei vorrangig Aufbau einer Wasserversorgung über lange Schlauchleitungen und das Zusammenwirken eines großen Aufgebotes an Einsatzkräften.

Ausgangslage für die Übung war ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Büroteil der Verwalterwohnung. Drei Personen wurden vermisst und in dem verrauchten Gebäude vermutet, weshalb sofort nach Eintreffen der Feuerwehren am Brandort Atemschutztrupps der Feuerwehr Tengling mit der Suche nach den Vermissten begannen. Die Löschtrupps der Feuerwehr Fridolfing konzentrierten sich zeitgleich darum, ein Übergreifen der Flammen vom brennenden Verwaltungsteil auf die angrenzende Reithalle und die Pferdestallungen zu verhindern. Dafür wurden Tanklöschfahrzeuge eingesetzt und eine Drehleiter in Stellung gebracht, um aus der Höhe auf die vermeintliche Brandstelle spritzen zu können.

130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Traunstein nahmen an einer Großübung teil.

Das Hauptaugenmerk der Übung lag auf dem Aufbau von zwei, jeweils mehr als 700 Meter langen Schlauchleitungen, die vom Tachinger See und von einem Bach bis zum Brandobjekt verlegt wurden. Weil in dem Weiler selbst nur ein einziger Hydrant zur Verfügung steht, sollte bei der Übung ermittelt werden, wie der außerordentliche hohe Wasserbedarf befriedigt werden kann und wie lange es dauert bis eine ausreichende Wasserversorgung zur Verfügung steht. Durch den geballten Einsatz mehrerer Feuerwehren konnte die Wasserversorgung bis zum Brandort in kurzer Zeit erstellt und Wasser gefördert werden.

An der Übung nahmen neben der Feuerwehr Tengling die Wehren aus Törring, Taching, Tettenhausen, Pietling, Fridolfing, Kay und Waging mit insgesamt 17 Einsatzfahrzeugen teil. Kreisbrandinspektor Günter Wambach und Kreisbrandmeister Georg Fleischer würdigten bei einer Nachbesprechung den koordinierten Ablauf der Übung sowie den Eifer und das Engagement der Teilnehmer, die trotz herrlichem Spätsommerwetter weder Mühen noch Anstrengungen scheuten. Bürgermeisterin Ursula Haas zeigte sich beeindruckt vom hohen Ausbildungsstand der Floriansjünger und würdigte die gute und konstruktive Zusammenarbeit der Wehren.

Pressemitteilung Peter Volk Feuerwehr Traunstein

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