Halbzeit an der Trauntalbrücke West

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Traunstein - Seit November 2010 finden die Bauarbeiten an der Trauntalbrücke West statt. Jetzt steht die erste Hälfte der Trauntalbrücke. Was sich bisher getan hat:

Als Verkehrsminister Peter Ramsauer am 2. November 2010 den ersten Bohrpfahl für die 385 m lange Traunbrücke setzte, gehen die Bauarbeiten an der neuen Trauntalbrücke West zügig und planmäßig voran. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant. Die Brückenpfeiler und Stahlträger sind vom westlichen Brückenkopf bis zur Traun aufgebaut die halbe Brücke steht. Nun geht es über den Wirtschaftsweg, sowie die Traun mit einem Altwasserweg bis zum Ostbrückenkopf fertig zu stellen.

Das Trauntal weist neben Kiesbänken, Altwassern, der Hartholzaue und gut struktuierten Leitenwäldern eine beachtenswerte Artenvielfalt auf. Daher wird es gerne von den Traunsteinern als Naherholungsgebiet genutzt.

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Halbzeit an der Trauntalbrücke West

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In der Bauphase 3 werden zur Zeit die 33 und 38 Meter langen Stahllängs- und Stahlquerträger mit einem Spezialkran eingehoben und montiert. Aus Sicherheitsgründen können Spaziergänger und Radfahrer die Panzerstraße und Fußwege dieses Teilstück während der Arbeiten nicht passieren. An der 385 Meter langen Brücke über das Trauntal wird unter Federführung des Staatlichen Bauamts seit November 2010 gebaut. Sie ist nach dem Ettendorfer Tunnel das größte Einzelbauwerk der Nordumfahrung.

Spatenstich Traunbrücke

Alle Ingenieurbauwerke (8 Brücken und 1 Tunnel) im Zuge der Orstumgehung weisen ein einheitliches Erscheinungsbild auf. Grundlage hierfür ist das gemeinsam von den Bereichen Hoch- und Straßenbau des Staatlichen Bauamts Traunstein erarbeitete Gestaltungshandbuch. Es wurde eine Gestaltung für die Trauntalbrücke erarbeitet, die den Ansprüchen an den Talraum sowie den unterschiedlichen Nutzungen genügt. Dabei wurde ein besonderer Augenmerk auf die Ästhetik, Dauerhaftigkeit, Festigkeit und Funktionsfähigkeit sowie die Wirtschaftlichkeit gelegt. Ein wichtiger Bestandteil der Brückengestaltung ist die Ausbildung der Pfeiler als V-Stützen.

Arbeiten an der Trauntalbrücke

Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige Stützweitenaufteilung sowie kleinere Stützweiten. Es können die Flussufer geschont und die Eingriffe in schützendswerte Bereiche durch die geringere Pfeileranzahl vermindert werden. Zudem erhält der Brückenüberbau ein gleichmäßeriges und schlankeres Erscheinungsbild.

Karpf

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