Die heimischen Spinnen und ihre Verstecke

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Ein Jahr ohne die nützlichen Insektenjäger würde bedeuten, dass der Boden 10 bis 20 Zentimeter nur mit Insekten bedeckt wäre.

Traunstein - Noch sieht man ihre Netze zwischen den Sträuchern hängen. Bald jedoch werden sich die heimischen Spinnen in Ritzen, Höhlen und anderen geschützten Stellen verstecken und dort Winterstarre halten .

Noch sieht man ihre Netze zwischen den Sträuchern hängen. Bald jedoch werden sich die heimischen Spinnen in Ritzen, Höhlen und anderen geschützten Stellen verstecken und dort Winterstarre halten . Oder sie nutzen die offenen Fenster und Türen um in das warme Hausinnere zu kriechen und sich in Kellerräumen oder Dachböden ein wärmeres Plätzchen zu suchen.

Die überwiegende Zahl der heimischen Spinnen verkriecht sich aber in den Bodenzonen und überwintert dort. Die Schneedecke wirkt dabei für die ganz eng zusammen gezogenen Tiere wie eine Isolationsschicht. Kreuzspinnen sind besonders winterresistent und überleben auch bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Die Gartenkreuzspinne hat in den vergangenen Wochen ihre Jungtiere gelegt, die sich nun geschützte Orte zum Überleben suchen. Die Lebensdauer der Spinnen beträgt im Allgemeinen ein, höchstens zwei Jahre.

awi

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