Herbert-Koch-Preis für den Landrat

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Für seine außergewöhnlichen Verdienste und seinen persönlichen Einsatz für die heimische Wirtschaft wurde Landrat Hermann Steinmaßl (Zweiter von rechts) auf der "Truna" mit dem Herbert-Koch-Preis belohnt. Die Auszeichnung nahmen die Vorstandsmitglieder des Gewerbeverbands Traunstein und Umgebung Bernhard Fox, Franz Ober und Robert Aigner (von links) vor.

Traunstein - Auf der Gewerbeschau "Truna" zeichnete der Gewerbeverband Traunstein und Umgebung Landrat Hermann Steinmaßl  mit dem Herbert-Koch-Preis aus.

Mit tränenerstickter Stimme widmete Steinmaßl den Preis seiner Frau Renate sowie seinen Kindern Evi, Susi und Konstanze. "Ihre Rückendeckung und ihr Verständnis sind die Grundlage für mein Handeln gewesen", sagte er.

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In seiner Laudatio ging Norbert Haimerl, Geschäftsführer des Regionalfernsehens Oberbayern, auf die berufliche Karriere als Diplom-Ingenieur und politische Karriere als Gemeinderat, Kreisrat, Landtagsabgeordneter und Landrat ein. Steinmaßl sei kein Berufspolitiker, sondern ein Politiker aus Leidenschaft. Sein erfolgreiches Berufsleben und sein gesellschaftlich-politisches Engagement seien ein Vorbild für alle Entscheidungsträger in der heimischen Wirtschaft.

Politisch habe Steinmaßl Visionen und er blicke über den Tag hinaus, um seinen Landkreis und seine Heimat weiter zu entwickeln. Besonders würdigte der Laudator die Verdienste des Landrats um den Tourismus, erneuerbare Energien sowie in den Bereichen Bildung und Infrastruktur.

Seine Erfolge seien ihm nur gelungen, weil er gut vernetzt sei und beste Kontakte im In- und Ausland ausgebaut und auf den Weg gebracht habe.

"Führung und Unternehmertum bedeutet auch, ethische Verantwortung für das zu übernehmen, was man tut", erklärte Steinmaßl in seiner Danksagung. Als Negativbeispiel nannte er das "skandalöse Verhalten" des Trägers des Inzeller Altenheims, dessen Schließung durch den Landkreis der Verwaltungsgerichtshof bestätigt hatte. Am Tag der Preisverleihung habe der Träger dem Landkreis mitgeteilt, dass er um Mitternacht sein Personal abziehe und der Landkreis die Verantwortung für die 25 noch verbliebenen Heimbewohner trage. Der Landrat sprach seinen Mitarbeitern ein großes Lob dafür aus, dass sie es noch am selben Tag geschafft hätten alle Heimbewohner entweder bei ihren Familien oder in anderen Heimen unterzubringen.

"Der Herbert-Koch-Preis erfüllt mich mit Stolz und Ehre", bekannte der Landrat. Die Auszeichnung sei ihm Bestätigung und Ansporn. Er sah es als seine Aufgabe an, dass die Menschen, die hier geboren sind, auch in der Region wohnen und arbeiten können. "Aber auch die Unternehmen brauchen eine Heimat", mahnte er.

Als Rahmenbedingung der Zukunft führte er die Bildung an. Zur Sicherheit der Bevölkerung gehörten aber auch gute Altenheime, sowohl in der Trägerschaft des Landkreises als auch von privaten Institutionen.

Im Namen des Gewerbeverbands Traunstein und Umgebung zeichneten der Vorsitzende Franz Ober sowie seine Stellvertreter Robert Aigner und Bernhard Fox auch die drei besten und schönsten Messestände auf der "Truna" aus. Die drei Gewinner ohne Rangfolge waren die Firmen Kreiller, Thoma und Dan-Küchen.

Den "Goldenen Lindl", eine Auszeichnung für Traunsteiner Einzelhandelsgeschäfte, verlieh Oberbürgermeister Manfred Kösterke im Auftrag des Stadtmarketings an Elektro Wandler, Mediamarkt, Betten Kaiser, Wellness und Fitness Salger, Waffen Schillinger, Trachten Gössl sowie Rad und Sport Mayer.

bjr/Chiemgau-Zeitung

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