Highlight: Die Hochwasserschutz-Baustelle

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Traunstein - Die Baustelle an und in der Traun entwickelt sich in diesen Wochen zu einer kleinen Besucher-Attraktion. Dabei wird eigentlich nur für Hochwasserschutz gesorgt.

Darauf wies der Traunsteiner Stadtrat Karl Schulz bei der vergangenen Stadtratssitzung hin. Mehrere Bagger holen Sand und Kies aus dem Flussbett, legen Mauern an und häufen Wälle auf. Das teils spektakulär wirkende Baustellengeschehen unterhalb des Wochinger Spitz zieht immer wieder Besucher an, die sich die Arbeiten ansehen.

Gerade auf der Fußgängerbrücke, die über die Traun und die B 306 führt, sind immer wieder Besucher und Spazierengeher zu sehen, die - oft mit kleinen Kindern unterwegs - bestaunen, wie sich die Baufahrzeuge am und im Wasser fortbewegen. Auch die Kinder eine nahegelegenen Kinderkrippe nutzen die Baustelle als Attraktion für die faszinierten kleinen "Baumeister".

Der offizielle Baubeginn Hochwasserschutz "Traunstein Süd" war Mitte Juni vergangenen Jahres. Die Anwohner sollen künftig durch ein Absenken der Sohle um 1,5 Meter auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometer, dem Einbau von Sohlrampen und einem System von Erdwällen, Schutzmauern und Wänden vor Hochwasser geschützt werden.

5,3 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern und die Stadt Traunstein in dem von der Europäischen Union unterstützten Projekt in das immens aufwendigen Vorhaben, das im Herbst 2012 fertig sein soll. Die Maßnahme ist dann auf einen Pegelstand der Traun von maximal 3,6 Meter ausgelegt, dem Stand, der Traunstein vor einem Jahrhunderthochwasser schützen soll.

wz

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