Integrierte Leitstelle geht in den Vollbetrieb!

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Landrat Hermann Steinmaßl (Mitte) und Stimmkreisabgeordneter Klaus Steiner (2. von rechts) ließen sich von Schichtführer Christian Burr, ILS-Leiter Anton Groschak und Geschäftsführer Josef Gschwendner (von links) die lebensrettende Technik der Leitstelle erklären.

Traunstein - Seit Donnerstag ist die integrierte Leitstelle endlich in Vollbetrieb. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen nun, unter der Notrufnummer 112, schnelle und kompetente Hilfe. 

Landrat Hermann Steinmaßl informierte sich zusammen mit MdL Klaus Steiner diese Woche in der ILS Traunstein aus erster Hand über den Stand der laufenden Vorbereitungen und erteilte die Freigabe zur Umschaltung der 112 auf die Integrierte Leitstelle Traunstein und den damit verbunden Vollbetrieb der Leitstelle. Seit 17.06.2010 erreicht man nunmehr mit der Nummer 112 vorwahlfrei aus dem Festnetz der Telekom direkt die ILS Traunstein, die restlichen Fest- und Mobilfunknetzbetreiber haben die Umleitung der 112 gemäß bestehender Übergangsfrist binnen drei Monaten umzusetzen.

Modernste Technologie, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter sorgen dafür, dass unter der einheitlichen Notrufnummer 112 bei der Rettung von Menschenleben noch schneller reagiert werden kann. „Hier schlägt das Herz des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein“, so der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes und oberster Chef der Leitstelle, der Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl. Die ILS Traunstein, zuständig für ein Flächengebiet von knapp 3.900 km² mit fast 500.000 Einwohnern, ist somit die dreizehnte von insgesamt 26 Integrierten Leitstellen in Bayern, die als Leitstelle für alle Bereiche der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr mit der einheitlichen Notrufnummer 112 den Vollbetrieb aufnimmt.

Als mit der offiziellen Einweihung im Januar 2010 der Probetrieb eingeläutet wurde, lief schon seit mehreren Monaten im Hintergrund die Erfassung einsatzrelevanter Daten, Eingabe von Alarmierungsplänen oder auch die Routenplanung auf Hochtouren. Jetzt, zum Start der Leitstelle im Gewerbepark Kaserne in Traunstein, können aufgrund der geleisteten Vorarbeit die Disponenten die Einsatzmittel zum Einsatzort schnell und vor allem Bedarfsgerecht alarmieren. „Danken möchte ich hier all meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den letzten beiden Jahren neben ihrer Tätigkeit in der bisherigen Rettungsleitstelle Traunstein mit unermüdlichen Eifer an der Datenerfassung und Einsatzplanung tätig waren“, so Landrat Hermann Steinmaßl. „Jetzt ist es Zeit, dass es endlich losgeht“, so der einhellige Kommentar von Geschäftsführer Josef Gschwender und ILS Leiter Anton Groschack.

Auf die Ausbildung der Mitarbeiter wird großer Wert gelegt – neben der vorhandenen rettungsdienstlichen Erfahrung ist ab sofort auch eine weitreichende feuerwehrtechnische Ausbildung vorgeschrieben – die geforderten hohen Qualifikationsanforderungen gehören neben der modernen Technik zu den Grundfesten der künftigen hohen Qualitätsvorgaben.

Pressemitteilung der ILS Traunstein

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