Inzeller Bergwacht bei zwei Einsätzen gefordert

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Inzell - Das Sommerwetter lockt die Wanderer in Scharen in die Berge. In den letzten Tagen gab es deshalb auch mehr Einsätze für die Bergwacht mit verletzten Bergsteigern.

Das aktuelle gute Wetter lockte die Bergsteiger nach wochenlangem Regenfällen in Scharen in die Berge und sorgte auch gleich für zwei Unfälle.

Am Sonntag, den 16. Juni, stürzte eine Bergwanderin unterhalb der Bäckeralm und zog sich einen komplizierten Bruch im Bereich Oberschenkel zu. Der Abtransport war aber denkbar einfach, da sich der Unfall im Bereich der befahrbaren Forststrasse ereignete.

Am Dienstag, den 18. Juni, war dann aber ein Bergsteiger allein über den Gamskogel und Zwieselgrat unterwegs. Er wagte den riskanten Abstieg übers Murkar Richtung Frillensee. Auf Grund von Erschöpfung, nicht zuletzt wegen der enormen Hitze, stürzte er und schlitterte nach eigenen Angaben etwa 20 Meter über Felsgeröll herab. Er verletzte sich am Bein und war nicht mehr in der Lage allein abzusteigen. Glücklicherweise konnte er einen Notruf übers Mobiltelefon absetzen, was aber in dieser abgelegenen Gegend auf Grund von Funklöchern äussert schwierig ist.

Nach kurzer Suche konnte er im unwegsamen Gelände aufgefunden werden. Zur Versorgung war neben der Bergwacht ein Notarzt vor Ort. Das wichtigste waren aber zuerst die Getränke, um den dehydrierten Bergsteiger wieder zu Kräften kommen zu lassen. Nach Abtransport wurde er der Rettungswagen zur weiteren Behandlung übergeben.

Im Einsatz waren an beiden Tagen jeweils zehn Bergwachtler.

Pressemeldung Bergwacht Inzell

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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