Energiewende - ein Thema bei der SPD

Inzell - Die SPD bereitet die nächste Themenveranstaltung vor. Die Energiewende und Herausforderungen für Inzell, Kommunalwahlen und Olympiabewerbung sind einige Themen.

Bei der jüngsten Monatsversammlung der SPD Inzell resümierte Vorsitzender Sepp Rieder, dass die erste Themenveranstaltung „Familienfreundliches Inzell“ sehr positiv angenommen wurde. Derart gestärkt, will sich die SPD Inzell dem nächsten Thema „Energiewende – was kommt auf uns Inzeller zu?“ stellen. “Stetig steigende Preise für Energie gleich welcher Art“ so Sepp Rieder „können nicht die einzige Antwort auf die Energiewende sein!“. Es gelte aus den Erfahrungen anderer zu lernen und gleichzeitig den regionalen Sachverstand zu nutzen. „Wasser, Strom und Heizung sind die für die Bürger relevantesten Energiequellen“ führte Sepp Rieder aus „steigende Preise fragen nicht nach der Parteizugehörigkeit, sondern treffen alle“ Deshalb sollen in der Themenveranstaltung Experten unabhängig von ihrer parteipolitischen Zugehörigkeit zu Wort kommen, um über Wege aber auch Irrwege hin zur erfolgreichen Energiewende zu informieren. Die geplante Veranstaltung soll allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehen und alle sollen im Vorfeld bereits die Möglichkeit haben, sie interessierende Themen vorab an die Veranstalter zu melden. Hierfür stehen gerne Sepp Rieder und Claudia Doppler zur Verfügung.

Ein weiteres wichtiges Thema waren die Kommunalwahlen 2014, für die einiges an Vorarbeit ansteht. „Für uns als im Ort kleine Partei wird es schwerer als für andere unsere Liste zu füllen“ stellt Vorsitzender Sepp Rieder fest. Trotzdem geht er davon aus, dass es gelingen wird, gute Kandidaten zu gewinnen. Wie in der Vergangenheit, steht die SPD – Liste auch für parteilose Bürgerinnen und Bürger offen. Von den Erfahrungen der Vergangenheit ausgehend meinte Sepp Rieder: „Uns geht es in Inzell nicht um die Partei, sondern die besten Köpfe“. Ob Ausweisung von Baugebieten, Schule, Eisstadion oder Straßenbau, nahezu alle Entscheidungen im Gemeinderat würden nicht von Parteibeschlüssen sondern vom gesunden Menschenverstand geprägt. Unverändert offen ließ Sepp Rieder, ob die SPD mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten wird.

Heinrich Huber, ehemaliger SPD – Gemeinderat, monierte, dass Inzell bei einer eventuellen Olympia – Bewerbung 2022 nicht mit im Boot ist. „Da haben wir die TOP – Eishalle und das spielt bei den Diskussionen bisher keine Rolle“. Unterstützung fand er bei Wilfried Hess, dem sich „nicht erschließt“, dass in Inzell eine moderne Halle mit über 35 Millionen Euro gebaut wurde und diese Halle bei den Überlegungen keine Rolle spielt. „Eine neue Halle in München verschlingt überflüssigerweise Steuergelder und wird der Rolle die der DEC Inzell im Eisschnelllaufen spielt nicht gerecht“ so Hess. Außerdem böte eine Olympiade einen unbezahlbaren Marketingwert. Die Gemeinderäte Claudia Doppler und Sepp Rieder wiesen darauf hin, dass Inzell trotzdem indirekt von einer eventuellen Olympiade 2022 dadurch „profitieren“ würde, weil durch den Einbezug von Ruhpolding die Zimmer und durch das vorbereitende Training vieler Eisschnelllaufnationalmannschaften die Eishalle belegt würden.

Pressemitteilung SPD Ortsverein Inzell

Rubriklistenbild: © dpa

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