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Bergwacht Inzell im Dauereinsatz

Einsatzkräfte retten zahlreiche Verunglückte in den Chiemgauer Alpen

Christoph 14 setzt Bergretter an der Einsatzstelle ab
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Christoph 14 setzt Bergretter an der Einsatzstelle ab

In der ersten Juniwoche kam es zu mehreren Unfällen, bei denen die Bergwacht Inzell ausrücken musste; sowohl mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 als auch zu Fuß.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Inzell - Fünfmal mussten die Inzeller Bergretter in der vergangenen Woche ausrücken. Am Dienstagnachmittag, den 1. Juni, zog sich eine Bergsteigerin beim Abstieg auf der Nordseite des Hochstaufen kurz oberhalb der Waldgrenze eine Sprunggelenksverletzung zu. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 brachte die Hubschraubernotärztin und eine Bergretterin mittels Rettungswinde zur Einsatzstelle.

Nach Versorgung der Patientin konnte diese zum Zwischenlandeplatz nach Einsiedl geflogen werden. Dort wurde die Patienten umgelagert und in eine Klinik gebracht.

In der Nacht von Donnerstag (3. Juni) auf Freitag (4. Juni) kam es zu einer größeren Suchaktion für die Bergwacht Ruhpolding. Ein Jäger hatte sich im Bereich Röthelmoos verirrt. Neben weiteren Einheiten der Bergwacht und des Roten Kreuzes sowie einem Polizeihubschrauber unterstützte auch die Bergwacht Inzell bei der Suche. Gegen 2 Uhr morgens konnte der Gesuchte unverletzt aufgefunden werden.

Am Freitagnachmittag (4. Juni) wurde zu einer Fingeramputation auf die Reiteralm in Weißbach alarmiert. Der primär alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 14 konnte die Einsatzstelle direkt anfliegen und war beim Eintreffen der Bergwachtmannschaft bereits bei der Patientenversorgung. Der Verunfallte wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.

Am Sonntag, den 6. Juni, gegen 14 Uhr hatte eine Bergsteigerin auf einem Steig auf der Nordwestseite des Ristfeuchthorn eine Panikattacke mit Kreislaufkollaps. Die Urlauberin und ihr Begleiter befanden sich auf circa 900 Meter Seehöhe. Der vom Bergwacht-Einsatzleiter angeforderte Hubschrauber machte zur Lokalisation der Einsatzstelle einen Überflug, während sich zwei Luftretter in Weißbach bereit machten.

Gleichzeitig machte sich eine vierköpfige Mannschaft von Weißbach zu Fuß auf den Weg. Mittels Rettungswinde wurden Notarzt und Bergretter zur Patientin gebracht und nach deren Versorgung auf gleichem Weg wieder abgeholt. Ein Fahrzeug des Landrettungsdienstes brachte die Frau in eine Klinik.

Am Montagabend, den 7. Juni, zog sich ein rumänischer Forstarbeiter eine Unterschenkelfraktur zu. Drei Forstarbeiter arbeiteten mit einer Seilbahn im steilen unwegsamen Waldgelände oberhalb der Harbachalm auf circa 1100 Metern, als ein Baum hängenblieb und gegen das rechte Bein des Verunfallten schlug.

Der mitalarmierte Rettungshubschrauber aus Traunstein konnte die Einsatzstelle im Wald lokalisieren und seinen Notarzt direkt zum Patienten ablassen. Zwei Luftretter der Bergwacht wurden in Weißbach aufgenommen und mit weiterem Material zur Einsatzstelle geflogen. Zeitgleich machte sich eine Fußmannschaft von der Kaitlalm auf den Weg in Richtung Einsatzstelle.

Da während des Einsatzes ein Gewitter aufzog, wurde eine aufwendige, bodengebundene Rettung mit Seilversicherung vorbereitet, falls der Hubschrauber aufgrund der Wetterlage in Weißbach nicht mehr starten könnte. Nach circa einer halben Stunde konnte eine kurze Wetterbesserung genutzt werden. Der Patient wurde mit Rettungswinde ins Tal und nach Umlagerung am Landeplatz in eine Klinik geflogen.

Pressemitteilung der Bergwacht Inzell

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