Wahlkampfauftakt

SPD und Bürger für Inzell: gemeinsamer Wahlkampf

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Bürgermeisterkandidat Hans Egger im Gespräch mit Kandidaten der Listenverbindung

Inzell - Die politische Gesinnung sei ihnen egal, wichtig sei nur Inzell! SPD und "Bürger für Inzell" starten Hand in Hand in den Wahlkampf.

Bei dem ersten gemeinsamen Kandidatentreffen in der Kritischen Akademie in Inzell legten die 32 Kandidatinnen und Kandidaten ihre gemeinsame Marschrichtung für die Kommunalwahlen 2014 fest.

Bei der Begrüßung wies SPD–Vorsitzender Sepp Rieder nochmals darauf hin, dass insbesondere die „Bürger für Inzell“ eine parteiunabhängige Gruppierung sind. Auch auf der Liste der SPD stünden viele nicht parteipolitisch gebundene Bewerber. Die Listenverbindung seien beide Listen wegen dem Fraktionsstatus eingegangen. Rieder betonte: „Uns ist die politische Gesinnung egal, im Gemeinderat gibt es für uns nur eine Partei und das ist Inzell“.

Dem schloss sich Bürgermeisterkandidat Hans Egger ausdrücklich an und wies darauf hin, dass ausschließlich Engagement und Kompetenz für den Gemeinderat wichtig seien. „Die parteipolitische Scharmützel finden in München und Berlin statt“ ist sich Hans Egger sicher. Weiter wies Hans Egger darauf hin, dass er von einem fairen Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters ausgehe, um das er und Martin Hobmaier sich bewerben. „Die Menschen in Inzell kennen uns beide. Ich will Bürgermeister werden, weil ich mir davon eine Aufbruchsstimmung für unser Dorf erwarte“ begründete Egger seine Kandidatur. „Wenn wir den in Inzell vorhandenen Sachverstand für unsere Angelegenheiten nutzen, schaffen wir das Inzell der Bürger für die Bürger“ ist sich Hans Egger sicher. In einer Demokratie sei es im Übrigen selbstverständlich, dass sich mehrere Kandidaten um ein Amt bewerben, so Egger weiter. Ihm sei es wichtig, dass sich alle nach der Wahl unverändert in „die Augen schauen können“. Deshalb lehne er unsachlichen Wettbewerb ab, Fairness sei für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Mit einem gemeinsamen Wahlprospekt, den Willi Hess vorstellte, werden die Kandidatinnen und Kandidaten der Bevölkerung vorgestellt, um den Menschen „die Gesichter zu liefern“. 

Alle seien in Inzellern Vereinen und Organisationen aktiv und damit im Ort verwurzelt. Bürgernähe, Konsequenz und Glaubwürdigkeit zeichne alle Bewerber um ein Gemeinderatsmandat auf den beiden Listen aus.

Aber auch die Themen „die uns in Inzell bewegen“, so Hess, wurden aufgenommen. Die SPD und die Bürger für Inzell würden sich auf sieben Punkte konzentrieren: Die Bürger sollen bei Entscheidungen, die Inzell betreffen besser beteiligt werden. Durch eine mittel- und langfristige Planung würden gesunde Gemeindefinanzen angestrebt. Die Jugend sei die Zukunft von Inzell und soll in Entscheidungsprozesse besser eingebunden werden. Die optimale Nutzung der Max Aicher Arena sei eine große Herausforderung, die gemeinsam mit den für die Arena Verantwortlichen geschultert werden solle. Die Lebensquelle von Inzell seien Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe.

Hier sollen neue zukunftsfähige Konzepte mit den Beteiligten entwickelt und umgesetzt werden. Tradition und Kultur gehörten zum Inzeller Alltag. Brauchtum erhalten, Neues fördern und dabei Sport- und andere Vereine einbeziehen wird als wichtige Zielsetzung benannt. Leben in Inzell solle auch in Zukunft attraktiv sein, Alt und Jung, Männer und Frauen, Familien und Alleinstehende sollen mit Stolz sagen können: ,,do bin i dahoam’’.

Der jüngste Kandidat, Quirin Scheurl, präsentierte den Anwesenden den Facebook–Auftritt der Listenverbindung (https://www.facebook.com/spdovinzell). Insbesondere junge Inzellerinnen und Inzeller sollen damit erreicht werden. Aber auch Bürger, die nicht bei Facebook angemeldet sind, können diese Seite besuchen, da wir, so Quirin Scheurl, unserem Motto „Bürgernähe“ entsprechend alle einladen wollen.

Bürgermeisterkandidat Hans Egger bedankte sich bei Quirin Scheurl und Willi Hess für ihre Leistungen. Sepp Rieder wies darauf hin, dass die Listenverbindung SPD und Bürger für Inzell die Einwohner nicht mit einer Vielzahl von Veranstaltungen überziehen werde. „Wir sind nicht nur zu Wahlzeiten aktiv“ meinte Sepp Rieder. Er verwies auf die Veranstaltungen der SPD und Bürger für Inzell, die im letzten Jahr zu den Themen „Familienfreundliches Inzell“ und „Energiewende in Inzell“ stattgefunden haben. „Auch nach der Wahl werden wir regelmäßig zu ausgewählten Themen in die Öffentlichkeit gehen“ sagte Sepp Rieder. Und er hoffe, dass er dann den „Bürgermeister Hans Egger“ begrüßen dürfe.

Pressemitteilung SPD Ortsverein Inzell

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