Zu viel Schnee 2019, zu wenig Schnee 2020

Schlittenhunderennen in Inzell abgesagt!

Das unterstützende Team der Touristik GmbH mit (von links) Birgit Rinner, Birgit Tanner und Geschäftsführer Gerhard Steinbacher bei einer Besprechung vor gut zwei Wochen – noch guter Dinge und Hoffnung auf Schnee. Sie hat sich leider nicht erfüllt, das Inzeller Schlittenhunde-Wochenende musste erneut abgesagt werden.
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Das unterstützende Team der Touristik GmbH mit (von links) Birgit Rinner, Birgit Tanner und Geschäftsführer Gerhard Steinbacher bei einer Besprechung vor gut zwei Wochen – noch guter Dinge und Hoffnung auf Schnee. Sie hat sich leider nicht erfüllt, das Inzeller Schlittenhunde-Wochenende musste erneut abgesagt werden.

Inzell - Das Schlittenhunderennen in Inzell – geplant für kommendes Wochenende – musste am gestrigen Montag in einer Sitzung mit allen Veranstaltern und Organisatoren abgesagt werden.

Wie im letzten Jahr, als jedoch zu viel Schnee lag, kann das beliebte Musher-Treffen nicht im Chiemgau über die Bühne gehen. Der Grund für die Absage der weit über Inzells Grenzen hinaus bekannten Veranstaltung ist in diesem Jahr eindeutig der fehlende Schnee.


Um einen idealen Trail präparieren zu können, der sowohl den Anforderungen der Schlittenhunde entspricht als auch die Wiesen der Grundstückseigentümer nicht belastet, wäre eine Schneeauflage von mindestens 20 bis 30 Zentimetern dringend erforderlich.

Die Wetterprognosen für die kommenden Tage kündigen zwar Schneefälle an, die vorhergesagte Menge der weißen Pracht reicht jedoch nicht aus. Zudem geht die Tendenz aufs Wochenende hin zu wärmeren Temperaturen und Regenfällen.


„Ein Ausweichtermin ist nicht vorgesehen“, wie Gerhard Steinbacher, Geschäftsführer der Touristik GmbH Inzell, chiemgau24.de auf Anfrage mitteilt. Nach einer rund einstündigen Besprechung hat sich das Organisationskomitee nach Abwägung aller Risiken und möglicher Alternativen einstimmig – und schweren Herzens – für die erneute Absage der Schlittenhunderennen ausgesprochen. 100 Gespanne mit bis zu zehn Hunden hätten die Inzeller ab Freitag gerne in ihrem Ort erwartet und begrüßt.

bit

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