Nachwuchs der Feuerwehren Inzell und Weißbach

Spektakuläre Jugendübung: Wasser Marsch aus allen Rohren!

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Inzell/Weißbach - Damit Nachwuchsfeuerwehrler bei Einsätzen richtig handeln, fand am 17. September eine Jugendübung in Scharmann statt:

Der Pressebericht im Wortlaut: 


„Brand einer Garage“ in Scharmann, so lautete die Übungsdurchsage für die Buben und Mädchen der Feuerwehren aus Inzell und Weißbach. Mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die Nachwuchslöscher sowie ihre Betreuer auf dem Weg zum gemeldeten Brand. Als Zuschauer und Übungsbeobachter waren sowohl die Bürgermeister aus Inzell und Schneitzlreuth, als auch der zuständige Kreisbrandmeister Stephan Hellmuth vor Ort. Inzells Jugendwart Georg Kamml, einer der Hauptorganisatoren der Übung, zeigte sich begeistert mit wie viel „Feuereifer“ die Jugendlichen die Herausforderung gemeistert haben. 

Der Einsatzort

Bei Eintreffen bot sich den angehenden Feuerwehrfrauen und -männer eine böse Überraschung. Betroffen war nicht nur die gemeldete Garage, dass Feuer hatte sich bereits auf den angrenzenden Wald ausgebreitet. Zwei lange Schlauchstrecken waren deshalb erforderlich, ehe genügend Wasser zur Verfügung stand, um den Brand erfolgreich zu Leibe zu rücken. Eine Leitung baute die Feuerwehr Weißbach vom nahegelegenen Bach unterhalb des Anwesens auf. Die Zweite verlegten die Inzeller von der etwas weiter entfernten Saugstelle zum Brandort. Letztlich war dann genug Löschwasser vorhanden, damit sechs Strahlrohre in Betrieb genommen werden konnten und das angenommene Feuer gelöscht wurde. 

Die engagierte Jugend während des Einsatzes

Bei der Übungsnachbesprechung zollten die Bürgermeister der Gemeinden Inzell, Hans Egger, sowie sein Amtskollege aus Schneizlreuth, Wolfgang Simon, den Nachwuchsfeuerwehrlern ihren Respekt und ermutigten sie, den Feuerwehrdienst auch in Zukunft so engagiert auszuüben. Georg Kamml bedankte sich zudem bei den vielen Helfern, die diese Übung vorbereitet und ermöglicht haben. Besonders hob er die Eigentümer des Übungsobjektes hervor, die dies alles ermöglicht hatten. „Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand seinen Grund und Boden für eine Übung zur Verfügung stellt“, so der Jugendwart aus Inzell. 

Stephan Hellmuth vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein war als Übungsbeobachter vor Ort. „Ich darf euch zu eurer tollen Leistung gratulieren. Zusammen habt ihr diese c“. Darüber hinaus freue es ihn, dass die Feuerwehren an der Landkreisgrenze keinen Halt machen. „Für uns spielen Grenzen keine Rolle, wenn jemand in Not ist, dann packen alle mit an“, so die Worte des Kreisbrandmeisters. Er dankte zudem allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren. Der „Brand“ wurde aufwendig mit viel Übungsrauch und echtem Feuer, in sogenannten Feuerschalen inszeniert, damit die Übung möglichst realistisch wirkt.

Bericht des Kreisfeuerwehrverband Traunstein e.V.

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