Nächste Hürde genommen

Inzell und Schönau einen Schritt näher an Olympia 2026

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In der Inzeller Max-Aicher-Arena würden die Eisschnelllaufwettbewerbe ausgetragen.
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Graz/Inzell/Schönau - Die erste Bewährungsprobe ist überstanden: Der Grazer Gemeinderat hat sich prinzipiell für eine Bewerbung zu den Olympischen Winterspielen 2026 ausgesprochen - wie es nun weitergeht. 

Der Grazer Gemeinderat sprach sich am Donnerstag mehrheitlich für eine Absichtserklärung an das Internationale Olympische Komitee (IOC) aus, sich für die Olympischen Winterspiele 2026 zu bewerben, wie der ORF berichtet. Die erste Bewährungsprobe bei diesem umstrittenen Thema ist also bestanden. ÖVP, FPÖ und NEOS stimmten für die Bewerbung, Kommunisten, SPÖ und Grüne dagegen. 

Vergabe der Spiele im Herbst 2019

Nun wird eine Machbarkeitsstudie angefertigt, die im Juni präsentiert werden soll. Das IOC wird dann im Oktober entscheiden, welche Städte als Bewerber für die Spiele zugelassen werden. Offizielle Bewerber gibt es noch nicht, aber Interesse besteht außerdem in Sapporo (Japan), Calgary (Kanada), Sion (Schweiz) und Stockholm (Schweden). In Sion wird vor der Bewerbung im Juni noch eine Volksabstimmung dazu abgehalten. Die Olympischen Winterspiele 2026 werden vom IOC schließlich im Herbst 2019 vergeben.

Wettkämpfe in ganz Österreich verteilt, dazu in Inzell und Schönau

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Österreich wären weit gestreut: Wettkampfstätten sind in der Steiermark, Wien, Oberösterreich, Kärnten, Tirol, dem Land Salzburg und eben auch in Bayern vorgesehen. In Graz wäre das Olympische Dorf angesiedelt. In der Inzeller Max-Aicher-Arena wären die Eisschnelllaufwettbewerbe vorgesehen, in Schönau am Königssee Rodeln, Skeleton und Bob. Der Inzeller Gemeinderat und der Kreistag des Berchtesgadener Landes sprachen sich im Februar ebenfalls im Grundsatz dafür aus, die Sportstätten für die Olympischen Winterspiele zur Verfügung zu stellen.

xe

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