Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auch andere Tourismus-Gemeinden erhöhten zuletzt die Kosten

Parkgebühren für Wanderer - Inzell zieht nach: „Parkdruck durch Corona nicht geringer“

Inzells Bürgermeister Hans Egger vor dem Wanderparkplatz Adlgaß
+
Inzells Bürgermeister Hans Egger vor dem Wanderparkplatz Adlgaß (Fotomontage).

Jetzt ist es beschlossene Sache: Auch Inzells große Wanderparkplätze kosten künftig etwas - in Corona-Zeiten werde der Parkdruck nicht geringer, so der Bürgermeister. Inzell ist in der Region nicht die erste Gemeinde, die nun an der Gebührenschraube gedreht hat.

Inzell - Es geht um die Wanderparkplätze in Schmelz und Adlgaß, für die der Gemeinderat in Inzell am Montag, 3. Mai, Parkgebühren beschlossen hat. Drei Euro für bis zu drei Stunden und sechs Euro für alle die länger bleiben (Tagesticket). Einstimmig fiel der Beschluss nicht: „Es gab eine deutliche Mehrheit, aber manche Gemeinderäte wollten auch noch höhere Gebühren“, so Bürgermeister Hans Egger im Gespräch mit chiemgau24.de. Dass Parkgebühren erhoben werden wurde zuvor mit der Forstverwaltung abgestimmt.

Neue Gebühren auf Wanderparkplätzen in Inzell

Ab wann für die beiden Inzeller Wanderparkplätze bezahlt werden muss steht aber noch nicht genau fest - je nachdem, wann die Automaten geliefert sind. Egger schätzt mit mindestens zwei Monaten. 3000 bis 4000 Euro koste ein Automat. Falls es die Funkanbindung an den beiden Standorten zulässt, soll auch per App bezahlt werden können. Bürgermeister Hans Egger hat aber seine Zweifel daran. Die Kontrolle der Parkplätze wir der „Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung“ durchführen.

„Wir wollen die Kosten für den Unterhalt der Parkplätze wieder hereinbringen“, so Egger zur Begründung und nennt als Beispiel das Nachkiesen. „Der Parkdruck wird nicht geringer, vor allem in Corona-Zeiten werden es mehr Tagesausflügler“ - was an sich gut sei, denn „wir bringen die Wanderer auf unseren Parkplätzen schon unter“, so Hans Egger. Beim Blick in andere Tourismus-Gemeinden in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land zeigt sich, dass Inzell aber eh noch vergleichsweise günstige Parkgebühren verlangt.

So machen es Schönau, Ruhpolding, Ramsau, Chieming und Unterwössen

Am Königssee kostet das Tagesticket seit 1. Mai acht Euro statt bisher fünf. Wer eine Gästekarte hat, zahlt nur die Hälfte. In Ruhpolding kostet das Ticket auf den Wanderparkplätzen Laubau, Seehaus und Unternberg ebenfalls seit 1. Mai sieben Euro. Es gilt im Gegenzug aber als Wertgutschein in Höhe von vier Euro für Geschäfte in der Gemeinde. In der Ramsau kosten vier Stunden fünf Euro und darüber hinaus acht Euro.

Teurer wird es bald auch in Chieming: Am Chiemseering, am Venusberg und an der Grabenstätter Straße kostet eine Stunde künftig einen Euro, das Tagesticket sieben Euro statt bisher drei. Die gebührenpflichtige Zeit gilt ab Mitte Mai rund um die Uhr, fürs Übernachtungsticket werden 15 Euro verlangt. Anders macht es dagegen Unterwössen: Dort hat man keine zufriedenstellende Variante gefunden, außerdem sieht man rechtliche Bedenken.

xe

Kommentare