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Extremismus

25 Festnahmen bei Razzia in Reichsbürgerszene

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Prozess nach schwerem Busunfall bei Inzell

Unglücksbus unter Kokain-Einfluss gefahren: Diese Strafe bekommt der Busfahrer

Unfall mit Reisebus in Inzell
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Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022.

Inzell/Münster – Ende Februar sorgte ein schwerer Busunfall mit mehr als 50 Verletzten bei Inzell (Landkreis Traunstein) deutschlandweit für Schlagzeilen. Jetzt wurde der Fall von der nordrhein-westfälischen Justiz aufgearbeitet.

Der 58-jährige Busfahrer, der für ein Unternehmen aus Beckum (Landkreis Warendorf, Nordrhein-Westfalen) tätig war, ist jetzt von einem Gericht in Münster zu einer Gefängnisstrafe von zehn Monaten verurteilt worden, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss der 58-Jährige 2400 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Zudem wurde ihm der Führerschein für rund ein Jahr entzogen. Die Kammer sah es nach der Beweisaufnahme als erwiesen an, dass der Münsteraner den Bus zum Unfallzeitpunkt unter Kokain-Einfluss gefahren hatte. Zuerst hatte der Westfälische Anzeiger und Antenne Münster darüber berichtet.

Zu dem folgenschweren Unfall war es am Morgen des 26. Februar diesen Jahres in der Nähe von Inzell (Landkreis Traunstein) gekommen: Der Reisebus mit insgesamt 61 Fahrgästen, darunter auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, war von der Straße abgekommen und eine Böschung hinuntergekippt. Insgesamt 54 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. chiemgau24.de hatte darüber berichtet. Nach dem Unfall gab es einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Der Bus war auf dem Weg zu einer Skifreizeit im österreichischen Kaprun.

Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022

Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf
Fotos: Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022
Schwerer Busunfall bei Inzell am 26. Februar 2022 © gbf

Nach dem Unfall wurden umfangreiche Untersuchungen von Polizei und Staatsanwaltschaft angestrengt. Bereits einige Tage nach dem Unglück wurde mitgeteilt, dass der Fahrer nicht zu lange am Steuer gesessen und seine Ruhezeiten eingehalten hatte. Im April gab die Polizei dann bekannt, dass der 58-Jährige wohl unter Drogeneinfluss stand. „Bei dem männlichen Unfallverursacher und Busfahrer wurde im Rahmen der routinemäßigen Untersuchungen festgestellt, dass dieser zum Unfallzeitpunkt unter Einfluss von Kokain stand“, hieß es damals (Plus-Artikel). Deswegen sei dem 58-Jährigen die Fahrerlaubnis - zum damaligen Zeit vorläufig - entzogen worden.

mw

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