"Snowpark" in Inzell

Mal mit dem Schneemobil herumdüsen? Jetzt kann's losgehen

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Inzell - Schon lange hat Andreas Kessler an seinem "Snowpark" getüftelt - jetzt kann er eröffnen: In Inzell bietet sich nun die seltene Gelegenheit, mit Schneemobilen herumzudüsen. 

Von einem ähnlichen Park in der Schweiz weiß der Inzeller Andreas Kessler zu berichten, aber ansonsten weit und breit nichts: Der Snowpark in Inzell ist damit der einzige in der Europäischen Union. Grünes Licht von der Gemeinde kam schon im Juni, jetzt ist die Anlage gegenüber von Eisschnelllaufhalle und Sportgelände betriebsbereit. 

Bis zu 32 Stundenkilometer schnell

"Zwanzig Zentimeter Schnee reichen uns, dann haben wir geöffnet", so Kessler. Seine Schneemobile laufen elektrisch, gehen bis zu 32 km/h schnell. Jeder der mindestens 18 Jahre alt ist und einen Führerschein (Klasse B) hat, kann es testen: "Ich habe mir auch immer gedacht: Mit sowas will man doch einfach mal fahren, aber nirgendwo geht es", so Andreas Kessler. 

Nach einer kurzen Einweisung kann es - mit Helm und Schneebrille auf dem Kopf - losgehen. Fünf Minuten Fahrzeit kosten 15 Euro, jede weitere Minute zwei Euro. Im Snowpark in Inzell geht es auch einen Hang hinauf (und wieder hinunter), etwas Körpereinsatz ist also gefragt, wenn man sich aufs Schneemobil wagt. 

Auch beim Biathlon und Schlittenhunderennen vertreten

Mit den E-Schneemobilen wird Kessler auch an der Chiemgau-Arena während des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding und beim Schlittenhunderennen Anfang Februar in Inzell vertreten sein. Wer im Snowpark vorbeischauen will: ein kurzer Anruf davor, ob die Schneelage gut genug ist, kann nicht schaden. 

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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