Österreichische Bewerbung für Winterspiele 2026

Vorzeitige Entscheidung: Wieder kein Olympia in Inzell und Schönau

  • schließen

Graz/Inzell/Schönau - Der Olympia-Traum für Inzell und Schönau platzt nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre: Österreich hat seine Bewerbung für die Winterspiele 2026 zurückgezogen.

Das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) hat die Kandidatur von Graz und Schladming für die Winterspiele 2026 am Freitag überraschend zurückgezogen, berichtet der ORF. Als Austragungsorte für die Eisschnelllaufwettbewerbe, sowie Bob, Rodeln und Skeleton wären auch Inzell bzw. Schönau am Königssee mit dabei gewesen. 

Die Begründung des ÖOC: Mangelnde Unterstützung der steirischen Landesregierung. Vorige Woche deutete die Landesregierung an, dass das Budget keinen Spielraum für solch ein Großereignis zulasse und man keine Haftungen übernehmen wolle, so der ORF. Schließlich setzte man für Herbst eine Volksbefragung an, um die Bürger abstimmen zu lassen. 

Für Inzell und Schönau am Königssee platzt der Traum von Olympischen Winterspielen nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre. 2013 wurden die Olympischen Spiele in München per Volksentscheid abgelehnt, 2017 sagten dann auch die Tiroler "Nein" zu den Spielen. In allen Fällen wären auch der Chiemgau und das Berchtesgadener Land als Austragungsorte fest eingeplant gewesen.

xe

Rubriklistenbild: © Fotomontage xe/dpa/Tobias Hase

Zurück zur Übersicht: Inzell

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser