Region präsentiert sich Wanderern

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Eine Station bei den „24 Stunden von Bayern“: Das Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf zeigt die vielfältigsten Möglichkeiten des Feuermachens.

Landkreis – Die beliebte Wanderung „24 Stunden von Bayern" findet am Wochenende im Berchtesgadener Land und dem Chiemgau statt. Es wird mehrere Erlebnisstationen geben.

Mit einem gemeinsamen Konzept konnten die Tourismus-Verantwortlichen aus dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau und der Gemeinde Inzell überzeugen. Nach dem Oberpfälzer Wald, dem Bayerischen Wald sowie dem Frankenwald erleben die von Kletterprofi Thomas Huber ausgelosten 444 Teilnehmer erstmals eine alpine Streckenführung in zwei Regionen. Die Wanderer kommen aus ganz Deutschland, aber auch aus der Schweiz, den Niederlanden oder Luxemburg.

24 Stunden-Organisator Bap Koller (Bayern Tourismus Marketing).

Im Herbst 2011 legte das Organisationskomitee die Routen fest. Unter dem Motto „Auf salzigen Spuren“ führen am kommenden Samstag, 16. Juni, drei Touren kleeblattförmig von der Inzeller Max Aicher-Arena durch markante Schluchten und einsame Moorgebiete nach Bad Reichenhall. Der Start erfolgt um 8 Uhr. Wem drei Wanderungen zu wenig sind: Es gibt auch noch eine Fitnessrunde.

Bei den „24 Stunden von Bayern“ geht es vor allem darum, den Teilnehmern neben dem Wandern die Region vorzustellen. Deshalb sind entlang der Strecke Erlebnisstationen aufgebaut, an denen neben Getränken und Essen, unterhaltsame, mitunter skurrile, aber stets authentische Bräuche und Angebot kennengelernt werden können. In den letzten Wochen sind unter anderem Ideen für „Kräuter-Ecken“, Barfuß-Wandern, ein Heulager, altes Handwerk, historisches Salzsieden oder Gesundheitserlebnisse sowie Aktionen des Naturkunde- und Mammut-Museums Siegsdorf ausgearbeitet worden.

„Auch die 24 Stunden-Wanderung mit Hans Kammerlander im letzten Jahr über die Berchtesgadener Berge hat auf unsere Region als Wanderziel aufmerksam gemacht“, so Stephan Köhl, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, der sich jetzt auch auf die 24 Stunden von Bayern freut – letztlich tangieren diese auch zum großen Teil den heimischen Landkreis. Am Roßfeld werden Oldtimer präsentiert.

Für genügend Ruhepausen und Erholung zwischen 8 Uhr samstags und 8 Uhr sonntags ist gesorgt: Im Kurmittelhaus der Moderne werden Massagen angeboten, Getränke, Kaffee, Tee und Kuchen gibt es immer wieder, unter anderem auf der Zwiesel- oder auch der Kohleralm. Selbstgebackenes Brot mit gesalzener Butter und etwas Stuten-Ziegenkäse bietet die Familie Abfalter am Mauthäusl an. Die Bundeswehr, die Saline, die Kur-GmbH Bad Reichenhall, der ADAC, das Biathloncamp Fritz Fischer, Nikon, die Pidinger Milchwerke, die Kindertrachtengruppe vom GTEV d’Hochplattner aus Grassau und viele andere sind bei den 24 Stunden von Bayern aktiv mit dabei.

Wir hatten ein Gewinnspiel zum Wanderevent

Die „24 Stunden von Bayern“ enden am Sonntagmorgen zwischen 5 und 8 Uhr mit Szenen aus dem Leben der Inzeller Bauernbühne im Steinbruch-Theater. Auf den letzten Metern gibt es Sekt zum Anstoßen. Zuvor wird’s am Naturbadesee romantisch: Von 21 bis 24 Uhr beleuchtet ihn die Inzeller Touristik GmbH. Zwölf Stunden zuvor begrüßt Inzells Bürgermeister Martin Hobmaier die Teilnehmer musikalisch am Falkensee.

Der exakte Ablaufplan, die Runden mit abenteuerlichen Bezeichnungen wie „Berge – Almen – Schlucht – Himmelsleiter“ oder „Filzen-Runde – bei Dämmerung ins Moor“, die Erlebnisstationen mit Feuerspucker, Alphornbläsern, Gleitschirmfliegern und vielem mehr, Informationen zum für die gesamte Bevölkerung offenen Rahmenprogramm sowie die Bedingungen für einen Fotowettbewerb sind im Internet unter http://www.bayern.by/24-stunden-von-bayern.htmleinzusehen.

bit

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