Gut durch die Krise gekommen

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Die Innung für Elektro- und Informationstechnik Traunstein hielt am Mittwoch Abend ihre Jahreshauptversammlung ab. Im Bild (von links): Obermeister Otto Zach, Ralf Sommer, von der E.ON Bayern AG der einen Fachvortrag über die Energietechnik hielt, Michael Schwankweiler und Veronika Oppacher vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Traunstein sowie der Lehrlingswart der Innung Hermann Stadler.

Traunstein - Bei der Jahreshauptversammlung der Innung für Eltektro- und Informationstechnik zog man eine positive Bilanz. Man sei weitgehend gut durch die Krise gekommen, meinte Obermeister Zach.

Ihre Jahreshauptversammlung hielt die Innung für Elektro- und Informationstechnik Traunstein, die mit 188 Mitgliedsbetrieben eine der ganz großen Innungen in der Kreishandwerkerschaft Traunstein-Berchtesgadener Land ist und die vier Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf umfasst.

Im Bild Obermeister Otto Zach, der die Innung seit 3 Jahren führt.

Obermeister Otto Zach aus Emertsham ging in seinem Bericht im Bildungszentrum Traunstein auf die wirtschaftliche Situation des vergangenen Jahres für das Handwerk ein. „Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns aber die soliden Handwerksstrukturen sind gut durch die Krise gekommen. Wir waren fast alle gut beschäftigt“ so der Obermeister der diesen Trend bayernweit feststellte.

Im vergangenen Jahr standen 388 Ausbildungsverhältnisse zu Buche, in diesem Jahr sind es immer noch stattliche 368. In der Berufswahl wolle man weiterhin aktiv auf die jungen Menschen zugehen: „Hier ist ein echter Wettbewerb zwischen den Bildungseinrichtungen um die Auszubildenden da.“ Die erwartete Entwicklung sei hier viel früher eingetreten als erwartet, und man wolle sich dem Wettbewerb stellen, um auch künftig weiterhin über entsprechende Facharbeiter in den Betrieben zu verfügen.

„Unsere Zukunft liegt in der dezentralen Energieversorgung. Dieser Trend wird sich fortsetzen“ erläuterte Zach mit Blick auf Photovoltaikanlagen und ähnliche Energie- und Versorgungsmaßnahmen. In Richtung der Diskussionen um einen gesetzlichen Mindestlohn stellte er klar: „“Wenn man ansprechende Preise berechnen kann, dann können wir auch einen entsprechenden Lohn zahlen.“

Ralf Sommer von der E.On Bayern AG.

„Intelligente Stromnetze“ das Zukunftsmodell

Ralph Sommer, aus dem Fachgebiet Netznutzung der E.ON Bayern AG erläuterte die aktuellen Änderungen zum Energieeinspeisungsgesetz und definierte den Begriff der „Intelligenten Stromnetze“, dem „Smart grid“, der zunehmend die Fachdiskussionen um die langfristige Energie- und Stromentwicklung in Deutschland bestimmt.

Seit dem 1.1.2010 habe sich auch die Zählertechnologie dazu deutlich geändert, die nun einen Zähler mit Datenschnittstelle zur Spiegelung des tatsächlichen Verbrauchs und der tatsächlichen Nutzungszeit vorsehe. Für den Kunden ergäben sich dadurch eine Reihe von lastvariablen und tageszeitabhängigen Tarifmöglichkeiten, die dieser für seinen persönlichen tarifoptimierten Bedarf nutzen könne, Messgeräte, die im Dialog zu den Stromanbietern stehen. Neue Zähler würden im Laufe des Jahres eingeführt, in Neuanlagen und bei größeren Renovierungen seien Diese dann künftig gesetzlich verpflichtend.

awi

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