Jetzt ist Engagement gefragt!

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Vorschläge für den Deutschen Engagementpreis gesucht: Die Mitglieder des Traunsteiner Stadtrates konnten ihre Kandidaten bereits in der Sitzung am Donnerstag nominieren. Damit auch die Bürger ihre Vorschläge einreichen können, werden die Wahlboxen bis Ende Juli im Rathaus-Foyer und in der Tourist-Information im Stadtpark aufgestellt. Das Foto von der Stimmabgabe zeigt Oberbürgermeister Manfred Kösterke, 2. Bürgermeister Hans Zillner und 3. Bürgermeisterin Waltraud Wiesholer-Niederlöhner.

Traunstein - Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland tun Gutes – und werden dabei häufig nicht wahrgenommen.

Das zu ändern und in der Öffentlichkeit eine stärkere Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement zu erreichen, ist Ziel der Kampagne für den Deutschen Engagementpreis 2010. Als eine der ersten Städte in Deutschland unterstützt auch Traunstein die Aktion. „In Traunstein haben wir ein vielfältiges und umfangreiches Engagement der Bürger in den unterschiedlichsten Bereichen. Mir fallen spontan eine ganze Reihe von Personen und Projekten ein, die den Preis verdient hätten“, machte Oberbürgermeister Manfred Kösterke am Donnerstag im Stadtrat deutlich. Für den Deutschen Engagementpreis können sich die Kandidaten nicht selbst bewerben – stattdessen haben alle Bürger die Möglichkeit, ihren „ganz persönlichen Helden“ für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Gesucht werden Personen, Institutionen und Unternehmen, die sich vorbildlich für die Gesellschaft einsetzen. Die Mitglieder des Traunsteiner Stadtrates konnten gleich in der Sitzung ihre Vorschläge auf eine Karte schreiben und in eine Wahlbox einwerfen. Bis 31. Juli haben auch alle Bürger der Großen Kreisstadt die Möglichkeit, ihre Kandidaten für den Deutschen Engagementpreis zu nominieren. Die Wahlboxen mit den Vorschlagskarten werden im Rathaus-Foyer und in der Tourist-Information im Stadtpark aufgestellt. Alle Vorgeschlagenen werden persönlich über die Nominierung benachrichtigt und können ihrer Teilnahme am weiteren Auswahlverfahren zustimmen.

Nach dem Ende der Nominierungsfrist am 31. Juli entscheidet die Jury über die Sieger in den jeweiligen Kategorien und nominiert zwanzig Kandidaten für die Wahl des Publikumspreises. Im Herbst ist die Öffentlichkeit aufgerufen, im Internet über den Publikumspreises abzustimmen. Der rote Teppich für die Gewinner wird am 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamtes, in Berlin ausgerollt. Im Rahmen der feierlichen Verleihung kann sich der Träger des Publikumspreises nicht nur über die große öffentliche Anerkennung freuen, sondern wird außerdem mit 10.000 Euro für die Weiterentwicklung seines Projektes ausgezeichnet.

Mit der Wahl des Mottos „Geben gibt“ möchten die Initiatoren der Aktion deutlich machen, dass jeder Bürger geben kann und in jedem Fall etwas zurück bekommt, denn alle Formen des Gebens – sei es in Form von Geld, Zeit oder Ideen – haben einen positiven Effekt auch für den Geber selbst: Sie erhalten Anerkennung, Kompetenz, Lebenserfahrung, Freude, Einflussmöglichkeit und Selbstbestätigung. Diesen positiven Geist möchte der Deutsche Engagementpreis fördern und so Lust auf Engagement machen.

www.geben-gibt.de

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

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