Jugendfeuerwehr überbringt Friedenslicht

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Pater Artemios, der Archimandrit der griechisch-orthodoxen Kirche in Bethlehem, übergab das leuchtende Weihnachtssymbol in der Geburtsgrotte an den 13-jährigen Simon Binder aus Linz. Der Schüler und Ministrant, der sich ehrenamtlich beim Samariterbund engagiert, ist das Friedenslichtkind 2009.

Traunstein - Die Übergabe des Friedenslichts aus Bethlehem an die Jugendfeuerwehren kann in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Zum zehnten Mal kommt die Kerzenflamme nun in Traunstein an.

Zum 10. Mal nehmen die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Traunstein die Kerzenflamme von der Feuerwehrjugend aus Oberösterreich entgegen. Die Weitergabe findet am Dienstag um 19 Uhr im Rahmen einer Feierstunde auf dem Stadtplatz in Tittmoning statt. Von dort bringen die Buben und Mädchen der Feuerwehrjugend die in der Geburtsstadt Jesu entzündete Kerzenflamme in ihre Heimatstädte und -gemeinden. Durch diese Stafette wird das Symbol des Weihnachtsfriedens rechtzeitig vor Weihnachten in der gesamten Region verteilt.

Vor vier Wochen wurde das Friedenslicht in Bethlehem in der Geburtsgrotte entzündet. Mit dem Flugzeug wurde es nach Linz (Österreich) gebracht. Die Friedenslicht-Stafette hat ihren Ursprung in der erstmals im Dezember 1986 durchgeführten Aktion „Licht ins Dunkel“ des Österreichischen Rundfunks (ORF).

Das "Friedenslicht-Kind" 2009 ist der 13-jährige Simon Binder aus Linz-Urfahr. Der Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum wurde wegen seines großen sozialen Engagements und seiner Hilfsbereitschaft ausgewählt. Seit sieben Jahren ist er beim Samariterbund tätig, besucht regelmäßig ältere Menschen und verteilt jedes Jahr am Heiligen Abend das Friedenslicht.

Zusammen mit seiner Mutter Doris und in Begleitung von 455 oberösterreichischen Pilgern flog Simon nach Israel und entzündete das Licht. Mit einer Speziallampe wurde es im Flugzeug nach Österreich gebracht. Bis Heiligabend wird die Friedensflamme in über 25 Länder in Europa verteilt. Inzwischen ist das Symbol des Weihnachtsfriedens in ganz Europa zum Brauchtum geworden, insbesondere in Ost- und Mitteleuropas hat es einen Platz in den Herzen der Menschen geschaffen.

Überbringer der Friedensflamme sind meist Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Pfadfinder, Mitglieder kirchlicher Jugendverbände, Hilfsorganisationen sowie die Feuerwehrjugend. Im Landkreis Traunstein überbringen die Mädchen und Buben der 76 Jugendfeuerwehren das Friedenslicht. Von Tittmoning aus werden es die Feuerwehren in ihre Heimatgemeinden bringen und verteilen. In den örtlichen Kirchen leuchtet das Licht aus Bethlehem auf Kerzen. Von dort kann sich jeder das Friedenslicht mit nach Hause nehmen. Für Florian Reiter, Kreisjugendwart der Feuerwehren, soll das Friedenslicht aus Bethlehem daran erinnern, welch wertvolles Geschenk es ist, in Frieden und Gemeinschaft leben zu dürfen. „Wir alle sind aufgefordert, jeder in seinem Bereich, sich für Frieden einzusetzen und Frieden zu schaffen.“ Darüber hinaus sei das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit von bayerischen und österreichischen Feuerwehren. “So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze weitergegeben wird, muss auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen“, betont Kreisbrandrat Hans Gnadl. Er freut sich, dass die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein schon zum 10. Mal als Boten des Friedenslichts aus Bethlehem wirken. Kreisbrandrat Gnadl und Kreisjugendwart Reiter sowie die Jugendfeuerwehren freuen sich auf eine rege Teilnahme an der Übergabefeier in Tittmoning und laden ein, das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause zu nehmen und leuchten zu lassen.

Pressemitteilung Landkreis Traunstein

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