JU auf Landesebene wegweisend

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Kreisvorsitzenden Sigi Walch, Justus Pfeifer und einige Mitglieder des Kreisverbandes Traunstein mit Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg.

Traunstein - Die Diskussion rund um die Wehrgerechtigkeit schlägt große Wellen: Daran ist die JU Traunstein maßgeblich beteiligt.

Bereits im März diesen Jahres hatte der Kreisverband die Traunsteiner Position zur Reform der Wehrpfilcht im Landesausschuss der politischen Nachwuchsorganisation vorgestellt.

„Von Wehrgerechtigkeit kann derzeit keine Rede sein!“ begründet der JU Kreisvorsitzende Siegfried Walch den Vorstoß seines Kreisverbandes. Die JU Traunstein hatte schon auf der letzten Landesversammlung einen Antrag gestellt, die Wehrpflicht zu einer allgemeinen Dienstpflicht umzugestalten, bei der es jedem freigestellt sei, ob er seinen „Dienst an der Allgemeinheit“, bei Verbänden wie dem Roten Kreuz, bei Kommunen, bei der Bundeswehr oder anderen sozialen Einrichtungen ableisten will.

Im Rahmen der Bezirksversammlung bezog im Juli zunächst die Junge Union Oberbayern nach dem bejubelten Auftritt Karl-Theodor zu Guttenbergs Stellung zur Wehrpflicht und schloss sich somit dem Traunsteiner Vorschlag an.

Im August 2010 stimmten schließlich auch die Delegierten der Landesversammlung der Jungen Union in München über eine einheitliche Position zu diesem zukunftsträchtigen Thema ab. Zur Wahl standen fünf Alternativen, von der Beibehaltung einer sechsmonatigen Wehrpflicht bis hin zur vollständigen Abschaffung. Nach einer leidenschaftlichen Debatte stimmte die große Mehrheit für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht.

Es sei „sehr erfreulich“, dass die Diskussion rund um die Wehrgerechtigkeit und die Reformierung derselben, die der Traunsteiner JU Kreisverband bei der letzten Landesversammlung angestoßen hatte solche Wellen schlage, so Walch und erklärte abschließend: „Die allgemeine Dienstpflicht ist die moderne Ausgestaltung der Wehrpflicht und somit ein Bekenntnis zum Dienst an der Allgemeinheit und unserem Vaterland.“ Auch der Wehrpolitische Sprecher der JU Traunstein, Justus Pfeifer begrüßte den Beschluss ausdrücklich: „Hier können wir für die jungen Menschen wirklich etwas bewegen!“ Pfeifer war maßgeblich an der Formulierung der Position beteiligt und war einer der Initiatoren des Antrags.

JU Traunstein

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