Es wird immer enger auf dem Kandidatenkarussell

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Einer weniger: Markus Fröschl sagt Nein zu einer Kandidatur. Noch im Rennen im CSU-Kandidatenkarussell: Sigi Walch, Franz Parzinger, Karl Schleid, Ursula Haas, Konrad Schupfner, Andreas Bratzdrum. Der bisherige Landrat Hermann Steinmaßl (oben rechts) schaut zu.

Landkreis Traunstein - Ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Landrat Steinmaßl sagt ab! Unterdessen bringen unsere User auf chiemgau24 aber neue Namen ins Spiel:

Wie gestern auf chiemgau24 berichtet, ist der CSU-Kreisverband nun auch offiziell auf der Suche nach einem Nachfolger für Landrat Hermann Steinmaßl. Dieser darf altersbedingt 2014 nicht erneut kandidieren. Am Entwurf für das neue Kommunalwahlgesetz, mit entsprechender Altergrenze, wird nicht mehr gerüttelt. So beschloss es am Dienstag der Innenausschuss des Landtags - der endgültige Beschluss im Februar im Landtag ist jetzt nur noch eine Formsache.

Jetzt spricht Steinmaßl:

Er fühlt sich diskriminiert und will noch nicht aufgeben.

Hier: Seine Erklärung  

Gestern nannten wir sieben Politiker, die als mögliche Nachfolger gehandelt werden. Nach unseren Recherchen können wir heute einen Namen bereits streichen.

Doch es wird trotzdem enger im Kandidatenkarussel, denn unsere User bringen zwei neue Namen ins Spiel! Der neueste Stand in Sachen mögliche Landrats-Nachfolger:

Zeitspiel der Bürgermeister

Die Bürgermeister Konrad Schupfer (Tittmoning), Karl Schleid (Trostberg) und Franz Parzinger (Traunreut) spielen auf Zeit. Sie verweisen darauf, dass die Entwicklung für sie überraschend gekommen sei und sie erst die endgültige Entscheidung im Landtag abwarten möchten.  

Karl Schleid: "Die Frage war bisher kein brennendes Thema für mich. Ich fühle mich in Trostberg sehr wohl. Ich weiß derzeit noch nicht, wie ich damit umgehen soll und muss mir erst persönlich Gedanken darüber machen."  

Konrad Schupfer : "Ich werde mich aus Respekt vor Landrat Steinmaßl erst erklären, wenn im Februar das neue Kommunalwahlgesetz im Landtag beschlossen wurde."

Franz Parzinger : "Ich warte zunächst, aus Anstand, die Entscheidung des Landtags ab".

Dabei hat der CSU-Kreisverband, laut dem Vorsitzenden Klaus Steiner, bereits am Dienstagabend längst den Fahrplan zur Kandidatenaufstellung festgelegt. Im CSU-Kreisvorstand wartet man also nicht mehr auf den endgültigen Beschluss des Landtags!

Die einzige Kandidatin zeigt sich überrascht

Die einzige Frau, die im Kandidatenfeld gehandelt wird, Ursula Haas (Bürgemeisterin von Taching am See) zeigt sich bei unserer Anfrage erstaunt: „Da kann ich gar nichts dazu sagen. Es ist für mich eine neue Information, dass ich als Kandidatin gehandelt werde!“

Walch hat Respekt vor den großen Fußstapfen

Siggi Walch, über den wir bereits ausgiebig berichteten, zeigt Respekt vor den großen Fußstapfen des bisherigen Landrats: "So eine Entscheidung braucht Zeit. Hermann Steinmaßl hat den Landkreis und die CSU so stark geprägt, da kann es keinen normalen, regulären Übergang geben."

Auch Walch hat sich also noch nicht entschieden, ob er eine Kandidatur wagt.

Ein Kandidat hat kein Interesse

Kurz und bündig erklärte uns Bezirksrat Markus Fröschl: "Für mich ist das kein Thema!"

Somit wäre eigentlich ein Platz frei auf dem Kandidatenkarussell - wenn nicht unsere User gleich zwei neue Vorschläge hätten!

Was ist eigentlich mit....

Georg Schützinger (rechts) bei einer Amtshandlung.

"Vergesst mal den Schützinger Georg Bürgermeister aus Grabenstätt nicht", meinte unser User "Landratsucher" gestern. Und er hat auch gleich ein gutes Argument für seinen Kandidaten: Schließlich habe Georg Schützinger bei den letzten beiden Kreistagswahlen sogar die zweitmeisten Stimmen bekommen. Er komme demnach gut an beim Wahlvolk!

Der User "realist01" nutzte auch die Kommentarfunktion und bringt Bürgermeister Hans Gnadl aus Nussdorf ins Gespräch. Sein pragmatischer Grund: "Den würden schon sehr viele kennen durch sein Amt als Feuerwehrler."

Eher geografisch würde unser User "Gast" bei der Kandidatensuche vorgehen: Da im Norden des Landkreises die Straßen und Radwege im besseren Zustand seien, sollte man eher in Richtung Achental suchen. "Da sind auch noch ein paar Wege und Straßen zu machen. Und vielleicht ist auch ein passender Landrat in der Nähe, der sein Revier hegt."

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mg

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