Keine Revision im Missbrauchs-Prozess

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Traunstein - Ein 36-jähriger Polizist hatte im Juli 2011 eine Kollegin auf deren Geburtstagsparty sexuell missbraucht. Der Bundesgerichtshof lehnte jetzt eine Revision ab.

Im Juni vergangenen Jahres wurde der Polizeibeamte vom Traunsteiner Landgericht für den sexuellen Missbrauch an seiner Kollegin zu zwei Jahren Haft mit dreijähriger Bewährung verurteilt. Verteidigung und Staatsanwaltschaft legten daraufhin Revision ein. Wie die OVB-Heimatzeitungen berichten, hat der Erste Strafsenat am Bundesgerichtshof die Revision des Angeklagten jetzt als "unbegründet" verworfen. Sollte die Anklagebehörde ihre Revision zurückziehen, könnte das Urteil gegen den Polizisten rechtskräftig werden.

Der Fall

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Die damals 36-jährige Geschädigte hatte auf ihrer Geburtstagsparty im Juli 2011 einiges an Alkohol getrunken und war anschließend zu Bett gegangen. Der Angeklagte, der eigentlich mit zwei Kollegen in einem Wohnwagen schlafen wollte, kam anschließend in ihr Zimmer, zog ihr die Kleidung vom Leib und missbrauchte sie.

Ab dem ersten Verhandlungstag bestritt der Angeklagte diese Vorwürfe vehement. Der Sex sei "einvernehmlich" gewesen. Auch sei die Frau wach gewesen, als er ins Zimmer gekommen sei. Die 36-Jährige widersprach aber diesen Angaben.

Rubriklistenbild: © dpa

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