Keine Wehrpflicht - keine Zivis

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Traunstein - Nach dem Ende der Wehrpflicht Mitte des Jahres werden den Maltesern in Traunstein die Arbeitskräfte der Zivildienstleistenden fehlen. Dadurch werden wohl auch die Dienste teuerer.

Mitte des Jahres wird die Wehrpflicht beendet. Das heißt für Hilsdienst-Organisationen wie die Malteser, dass auch keine Zivildienstleistenden mehr zur Verfügung stehen. Die Konsequenz: Einige Dienste, wie z.B. Fahrdienste und das "Essen auf Rädern" müssen eingeschränkt werden. Zum Teil werden wohl auch die Preise erhöht.

Der Dienststellenleiter der Malteser Traunstein Peter Volk erklärt im Videointerview: "Wir müssen neues Personal gewinnen, um unsere Dienste für alte, kranke und behinderte Menschen fortführen zu können. Wir bauen darauf, dass sich viele Menschen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes der Arbeit mit den Menschen widmen wollen. Wenn wir nicht genügend Helfer bekommen, müssen wir anderes Personal einstellen, wie z.B. geringfügig Beschäftigte und Teilzeitmitarbeiter. Das würde unsere Personalkosten erhöhen und dazu führen, dass die Dienste teuerer werden."

Im Videointerview erklärt Volk auch, wie die Patienten auf diese Nachricht reagieren und was die Malteser unternehmen, um neues Personal zu gewinnen.

Der letzte Zivi bei den Maltesern in Traunstein wird seinen Dienst im September absolviert haben.

Rubriklistenbild: © tj

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