Klein- und Flurdenkmäler in Traunstein

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Traunstein - Ob allein auf weiter Flur oder direkt am Wegesrand – Kapellen, Marterl und Wegkreuze sind aus der Kulturlandschaft des Chiemgaus nicht wegzudenken.

Über einhundert solcher Klein- und Flurdenkmäler im Stadtgebiet von Traunstein hat Stadtarchivar Franz Haselbeck für eine Broschüre dokumentiert, die im Herbst 2007 im Rahmen eines Projekts der EuRegio erstmals erschienen ist. Aufgrund der unvermindert anhaltenden Nachfrage hat das Stadtarchiv in diesen Tagen den nunmehr sechsten Nachdruck in Auftrag gegeben. Auf 112 Seiten informiert die Broschüre in Wort und Bild über Haus-, Hof- und Feldkapellen, Flurkreuze und Marterl in Traunstein. Ergänzt wird das handlich Kompendium durch eine detaillierte Karte, die Wanderern, Radlern und Autofahrern das Auffinden der Objekte erleichtert.

Die Broschüre kann man zum Preis von 13 Euro im Stadtarchiv im Rathaus kaufen. Auf Wunsch wird das Büchlein auch versandt, ein kurzer Anruf bei Stadtarchivar Franz Haselbeck unter Telefon 0861 / 65-250 genügt.

Unser Beispielbild zeigt die Cholerakapelle auf halbem Weg von Rettenbach nach Kammer. Das Schild über der Eingangstür schildert die Legende von der Erbauung wie folgt: „Als vor vielen Jahren die Cholera die Runde um die ganze Erde machte, das Dorf Kammer von ihr verschont blieb, kam ein Mann vom nahen Rettenbach und wollte die Krankheit aus Rache nach Kammer bringen, wurde hier auf dieser Stelle vom Todesengel eingeholt. Aus Dankbarkeit wurde diese Kappelle gebaut". Viele weitere, bislang unbekannte Details und Einzelheiten kann man dem „Kurzführer zu den Klein- und Flurdenkmälern der Stadt Traunstein“ entnehmen.

Pressemeldung Stadt Traunstein

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