Halbkreise-Skulptur vor Seniorenzentrum

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Uwe Hauch, Geschäftsführer der ILG-Fonds,  ASB-Geschäftsführer Kersten Stier und Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Der Künstler Alf Lechner blieb der Einweihung krankheitsbedingt fern. Foto Wittenzeller

Traunstein - Vor dem Eingang des ASB Seniorenzentrums wurde ein Kunstwerk von Alf Lechner vorgestellt. Der Künstler fehlte bei der Einweihung.

Uwe Hauch, Geschäftsführer des Fonds-Initiators ILG Fonds, die das ehemalige Gelände der Firma Kiesel-Bräu in der Haslacher Straße in Traunstein erworben und das Seniorenzentrum erbaut haben, hofft, dass sich an dem Standort im Eingangsbereich des Seniorenzentrums Bewohner, Mitarbeiter und Gäste mit der Skulptur beschäftigen würden. "Ich lade auch alle interessierten Traunsteiner Bürger ein, darauf einen Blick zu werfen."

Hauch, der den krankheitsbedingt verhinderten 86-jährigen Künstler "vertreten" musste, erläuterte kurz Lechners künstlerischen Werdegang. Lechner, der unzählige Preise und in Ingolstadt ein eigenes Museum erhielt, verschrieb sich nach dem Krieg ganz der Kunst mit Stahl. Das nun in Traunstein zu besehende Kunstwerk zeigt einen rechteckigen Stahlblock, aus dem eine zylindrische Form, ein kreisförmiger Hohlraum, gebrannt wurde.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke zeigte sich erfreut, dass "private Investoren Kunst im öffentlichen Raum präsentieren." Man könne Kunst unterschiedlich beurteilen, aber der Aufruf, über ein Kunstwerk nachzudenken, sei alleine schon wichtig. "Traunstein darf sich seit heute rühmen, eine Lechner-Skulptur zu haben."

Der Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Stuttgart, Kersten Stier, nannte die neue Errungenschaft einen "Meilenstein für die Seniorenresidenz". Das Haus solle keine Insel sein, sondern sich für die Öffentlichkeit öffnen. Auch der Geschäftsführer der Seniorenresidenz, Stefan Esser, verband damit die Hoffnung, dass dies dazu beitragen könne, dass sich das Haus nach außen öffne.

Über Kunst lässt sich bekanntlich streiten: Orientierung gibt dabei der Vorschlag, den der in Geretsried bei München wohnende Künstler Lechner schriftlich zu seinem Kunstwerk machte. Ziel sei es, der Gesellschaft durch seine Arbeiten einen Weg zum selbstständigen Denken zu zeigen: "Schau dir genau an, was du siehst."

Chiemgau Zeitung

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