Kreisverkehr wäre sicherste Lösung

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Feichten an der Alz - Nach dem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten auf der Giglinger Kreuzung werden Diskussionen laut: Muss die Kreuzung entschärft werden? Bürgermeister Johann Aicher bezieht Stellung. ++Video++

„Die sicherste Lösung wäre ein Kreisverkehr“, meint Bürgermeister Johann Aicher. Schon seit es sie gibt sei die Giglinger Kreuzung ein Unfallschwerpunkt und man habe vor fünfzehn Jahren auch einen Kreisverkehr beantragt. „Leider ist das zwar die sicherste, aber auch die teuerste Lösung und so wurde der Kreisverkehr aus Kostengründen abgelehnt.“ Statt eines Kreisverkehrs wurde ein Sichtschutz an der Kreuzung angebracht. „Er bewirkt, dass der Fahrer rechts nichts sieht und an der Kreuzung quasi stehen bleiben muss“, erklärt Aicher. Damit habe man die Anzahl der Unfälle radikal reduzieren können. „Nach dem gestrigen Unfall kommt aber wieder der Gedanke an einen Kreisverkehr.“

Auch an der Edelhammer Kreuzung gebe es häufig Unfälle. „Völlig unverständlich, weil es dort eigentlich sehr übersichtlich ist“, meint der Bürgermeister. Auch für diese Kreuzung hätten die Anlieger schon einen Antrag auf die Schaffung eines Kreisverkehrs gestellt, den die Gemeinde an den Landkreis weitergeleitet habe. „Die übergeordneten Stellen lehnen es aber auch dort aus Kostengründen ab.“

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Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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