SEPA: Ab 1. Februar 2014 Realität!

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Wolfgang Freutsmiedl, Firmenkundenberatung bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Europa wächst nach der Einführung des EURO vor mehr als zehn Jahren weiter zusammen. Unter dem Begriff SEPA (Single Euro Payments Area) werden ab 1. Februar 2014 die bisher unterschiedlichen nationalen Zahlverfahren durch ein europaweit einheitliches System abgelöst.

Haben Sie Fragen zum Thema "Sepa". Unser VR Service hilft gerne weiter:

* Tel. Sepa-Hotline: 08651 6006-1010
(MO - FR. von 8 - 20 Uhr)

* Rückrufwunsch angeben

* E-Mail: sepa@vrbank-obb-so.de

* Internet: www.vrbank-obb-so.de/sepa

Grundlage des SEPA-Zahlverfahrens sind künftig die 22-stellige internationale Bankkontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC). Sie treten an die Stelle der gewohnten Kontonummer und Bankleitzahl. Bankkunden finden die neuen Kontodaten in den eigenen Kontoauszügen sowie auf der Rückseite ihrer VR BankCard bzw. EC-Karte.

Während Privatpersonen in einer zweijährigen Übergangszeit ihre Zahlungen noch mit der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl vornehmen können, gelten die neuen SEPA-Zahlverfahren für Firmenkunden, Behörden und Vereine verbindlich ab 1. Februar 2014.

Viele Firmen, vor allem mittelständische Unternehmen, haben sich einer Umfrage zufolge jedoch noch nicht mit dem Thema beschäftigt oder unterschätzen den Aufwand der Umstellung. Dabei besteht dringender Handlungsbedarf, besonders für Firmen, Behörden und Vereine, die bisher das Lastschrift-Einzugsverfahren oder das Abbuchungsverfahren nutzen, denn hier ergeben sich die größten rechtlichen und organisatorischen Veränderungen.

So muss für Lastschrifteinzüge ab dem 1. Februar 2014 eine Gläubiger-ID bei der Bundesbank beantragt und auch eine neue Vereinbarung mit der Bank geschlossen werden. Ferner müssen bei bestehenden Einzugsermächtigungen die Zahlungspflichtigen von der Umstellung auf das SEPA-Verfahren informiert werden und es gilt Fristen einzuhalten.

Die gegebenenfalls erforderliche Umstellung bzw. Anpassung der Software auf die SEPA-Anforderungen kann sich als zeitlicher Engpass erweisen, wenn sie nicht rechtzeitig angegangen wird. SEPA-Anforderungen an die Software sind beispielsweise die Fähigkeit, die neue und längere internationale Kontonummer zu speichern, die Daten im neuen XLM-Format bereitzustellen und online an die Hausbank zu übertragen, da die Übermittlung per Diskette oder USB-Stick künftig nicht mehr möglich ist.

Die regionalen Genossenschaftsbanken und Sparkassen haben ihre Geschäftskunden und Vereine in diversen Veranstaltungen über die SEPA-Umstellung informiert und stehen auch jetzt als kompetente Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Eine spezielle SEPA-Hotline hat die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost unter der Telefonnummer 08651 6006-1010 eingerichtet.

Wolfgang Freutsmiedl
Firmenkundenberatung 
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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