Kunstfälscherprozess am Landgericht Traunstein

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Rosenheim/Traunstein - Verantworten muss sich ein 64-jähriger Mann aus Riedering. Ihm wird vorgeworfen, dutzendfach statt echter millionenteurer Gemälde billige Fälschungen zum Verkauf angeboten zu haben.

Vor der siebten Strafkammer am Landgericht Traunstein geht heute ein aufsehenerregender Kunstfälscherprozess über die Bühne. Verantworten muss sich ein 64-jähriger Mann aus Riedering. Dem Mann wird vorgeworfen, zwischen 2003 und 2008 dutzendfach statt echter millionenteure Gemälde billige Fälschungen zum Verkauf angeboten zu haben. Deswegen war der Kaufmann in erster Instanz zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

Für Aufsehen sorgte damals ein Gutachter, der nicht ausschloss, eines der angebotenen Bilder könnte tatsächlich ein echter Picasso sein. Letztendlich sagte sogar eine Tochter des berühmten spanischen Malers aus, die das Gemälde als Fälschung sah. Überführt wurde der 64-Jährige vor drei Jahren durch einen verdeckten Ermittler des LKA. Bei einer vereinbarten Übergabe der Kunstwerke schnappte die Falle zu, der Wert der Gegenstände betrug nur einige Hundert Euro.

Ein Urteil wird im September erwartet.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © pa

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