Minderjährige zur Prostitution gezwungen

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Traunstein - Der Kopf einer Menschenhandel-Bande muss für drei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Der Mann zwang teilweise minderjährige Mädchen in Deutschland zur Prostitution.

Ein Mädchenhändler aus Ungarn ist am Landgericht Traunstein zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Mann muss für drei Jahre und sechs Monate hinter Gitter.

Die Richter sahen die Vorwürfe des Menschenhandels, der Ausweisfälschung und der Anstiftung zur Falschaussage gestern als erwiesen an. Der Mann war der Kopf einer Bande, die sich auf Menschenhandel spezialisiert hat. Sie warb in Ungarn Frauen an, brachten sie nach Deutschland und zwangen sie hier zur Prostitution. Zum Teil waren die Frauen noch minderjährig.

Um sie nach Deutschland zu schmuggeln, verschafften die Männer den Frauen falsche Ausweispapiere. Der Mann überredete eine der Frauen sogar, in einem anderen Verfahren falsch auszusagen, um ein Mitglied der Bande zu schützen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © pa

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