In Privatklinik vergeblich um Arzt gebettelt

Eine Mutter will Gerechtigkeit

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"Ein eigenes Grab für das Kind" - der größte Wunsch von Carmen S. (45).

Traunstein - Am Landgericht wird ein tragischer Fall verhandelt: Eine Frau verlor ihr Kind noch im Mutterleib, in einer Privatklinik soll sie vergeblich um einen Arzt gebettelt haben.

Sie sollte ihr Baby per Kaiserschnitt zur Welt bringen. Stattdessen bekam Carmen S. drei Tage vor dem OP-Termin starke Schmerzen im Unterleib. In der mittlerweile geschlossenen Privatklinik, in der die heute 45-Jährige entbinden wollte, verbrachte sie schließlich die ganze Nacht unter großen Schmerzen. Carmen S. soll die Nachtschwester mehrmals über ihre Schmerzen informiert haben, regelrecht nach einem Arzt gebettelt haben.

Vor Schmerzen habe sie nach eigener Aussage nicht mehr sitzen, stehen oder liegen können. Die Nachtschwester jedoch gab ihr nur zwei Tabletten und eine Infusion. Die Ferndiagnose des Belegarztes - dem heutigen Beklagten: "Falsche Wehen".

Erst am nächsten Morgen soll Carmen S. einen Arzt zu Gesicht bekommen haben. Der Assistenzarzt konnte dann aber bereits die Herztöne nicht mehr hören, der Belegarzt nur noch den Tod des ungeborenen Kindes feststellen.

Die 45-Jährige zog vor das Langericht Traunstein. Nach eigenen Aussagen wisse sie, dass das ihr kleines Mädchen nicht mehr lebendig mache, es ginge ihr dabei nur um die Gerechtigkeit.

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