BRK appelliert an Blutspender

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Ein kleiner Piks kann Leben retten: Gerade in den Sommermonaten ist der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) dringend auf Spenderblut angewiesen. Einerseits gehen die Konserven aufgrund der Ferienzeit zurück, auf der anderen Seite besteht aber gerade in dieser Zeit ein erhöhter Bedarf. Viele Patienten, wie Krebskranke, brauchen regelmäßig Konserven, um am Leben zu bleiben.

Landkreis - Die Sommerzeit bedeutet eine schwere Zeit für den Blutspendendienst des BRK. Besonders jetzt sind viele Spender im Urlaub - Ein Problem für Krankenhäuser und Patienten.

Für den Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) beginnt mit Beginn der Sommerferien eine schwierige Zeit. Viele der treuen Spender erholen sich in fernen Ländern und haben keine Zeit für ihre Blutspende-Termine zu Hause. Parallel dazu steigt jedoch der Bedarf an Spenderblut durch viele Urlauber im Landkreis und mehr Unfälle auf den Straßen und in der Freizeit. Das meiste Spenderblut wird jedoch benötigt, um Krebspatienten zu versorgen – zum einen bei Operationen, zum anderen für die Therapiebehandlung von Leukämie-Erkrankten. Deshalb kann es in den Kliniken im Landkreis, wie in allen bayerischen Krankenhäusern, schnell zu Engpässen bei der Blutversorgung kommen.

Stefan Nowack, Vorstand der Kliniken Südostbayern, appelliert an alle Blutspender, die die Sommermonate zu Hause verbringen, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen. „Blut ist Leben – nirgens gilt dieser Spruch so sehr wie bei uns im Krankenhaus. Tagtäglich sind wir mit dem Schicksal von Patienten konfrontiert, die ohne eine Blutspende nicht mehr leben würden oder in einem wesentlich schlechteren gesundheitlichen Zustand wären.“

Viele Operationen, Transplantationen und die Therapie von Patienten mit Knochenmarkerkrankungen sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich, bei der unterschiedliche Blutprodukte zum Einsatz kommen. Täglich benötigt der BRK-Blutspendedienst etwa 2500 Spender, um die Versorgung der bayerischen Kliniken und Praxen sicherstellen zu können.

Blutkonserven für Krebspatienten

In der Krebsbehandlung wird der lebensrettende Saft sowohl bei operativen Eingriffen eingesetzt, etwa bei der Entfernung von Gewebetumoren, zudem auch bei der Therapie von schweren Knochenmarkerkrankungen. Während der Behandlung kann das Knochenmark der Patienten rote Blutkörperchen nicht mehr in dem Maße bilden, wie es der Körper benötigt. Deshalb sind an Leukämie Erkrankte auf Blutspenden dringend angewiesen. Patienten mit Magen- und Darmkrankheiten sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen benötigen zusammen mehr als 32 Prozent des gespendeten Blutes. Verletzten aus Unfällen werden durchschnittlich zwölf Prozent verabreicht, daneben brauchen Leber- und Nierenpatienten sechs Prozent der Gesamtmenge. Ein Teil des gespendeten Blutplasmas geht an Pharmaunternehmen, die daraus Medikamente zur Behandlung gegen Blutungs- und Immundefekterkrankungen sowie Eiweißmangel herstellen.

Die Blutspendetermine im August im Landkreis Traunstein:

Mittwoch, den 01.08.2012., 16 bis 20 Uhr, Tittmoning, Grund- und Hauptschule, Adolf-Kolping-Platz 1

Montag, den 06.08.2012, 16 bis 20 Uhr, Waging, Hauptschule, Wilhelm-Scharnow-Straße 31

Dienstag, den 07.08.2012, 16 bis 20 Uhr, Waging, Hauptschule, Wilhelm-Scharnow-Straße 31

Montag, den 13.08.201, 16 bis 20 Uhr, Taching am See, Volksschule, Kirchberg 14

Dienstag, den 14.08.2012, 16 bis 20 Uhr, Grassau, Volksschule, Birkenweg 10 -12

Donnerstag, den 16.08.2012, 16 bis 20 Uhr, Seeon-Seebruck, Schule Seeon, Truchtlachinger Straße 11

Montag, den 20.08.2012, 16 bis 20 Uhr, Kirchanschöring, Volksschule, Rathausplatz 6

Dienstag, den 21.08.2012, 16.30 bis 20 Uhr, Fridolfing, Ganztagsschule, Römerweg 24

Dienstag, den 28.08.2012, 16 bis 20.00 Uhr, Bergen, Volksschule, Schulweg 4

Donnerstag, den 30.08.201, 17 bis 20 Uhr, Grabenstätt, Volksschule, Am Eichbergfeld 11

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz - Kreisverband Traunstein

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