Verkehrsminister Ramsauer entäuscht Kritiker

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Landkreis - Für eine „freie Salzach“ und eine Renaturierung im Unterlauf haben Kritiker auf Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gewartet, um ihm eine Denkschrift zu übergeben:

Bedauerlich finden es die Grünen im Landkreis, dass sie am Sonntag zusammen mit der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach (ALS), Fischern, Kanufreunden, dem Bund Naturschutz, Grünen aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden, der Betreuungsabgeordneten Anne Franke (MdL) und zahlreichen Bürgerinen und Bürgern zurerst an der Neuen Brücke in Burghausen und dann in der Tiefenau umsonst auf die Ankunft des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer in der Kälte ausgeharrt haben.

Lesen Sie hier die Denkschrift an Bundesverkehrsminister Raumsauer (pdf)

Sie wollten ihm zum einen eine Denkschrift überreichen, um auf ihre Forderung hinzuweisen, die Salzach im Unterlauf vor Kraftwerksverbauten zu schützen. Zum anderen sollte an Peter Ramsauer ein kleines Präsent, mit einem ironischen Augenzwinkern übergeben werden: "Die grüne Laterne", damit ihm und der CSU ganz allgemein beim Umgang mit dem Thema ´Schutz der freien Salzach´ ein Licht aufgehe. Sofie Voit von den Grünen ist von diesem Verhalten enttäsucht: "Unsere Demokratie lebt doch davon, dass man sich trotz unterschiedlicher Meinungen austauscht. So wenig Bürgernähe ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir setzen darauf, dass der Minister als ehemaliger Vorsitzender der Vereinigung Wasserkraftwerke Bayern e.V., der von der Aktion in der Tiefenau vorinformiert war, bei der nächsten Zusammenkunft sensibler und souveräner mit kritischen Bürgerinnen und Bürgern umgeht und nicht an ihnen vorbei gleich ins Warme flüchtet".

Pressemitteilung Bündnis 90/ Die Grünen

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