Sie vergeben bald die Noten

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17frisch ausgebildete Lehrkräfte stehen im Landkreis Traunstein zum Schuljahresbeginn erstmals vor einer Klasse. Landrat Hermann Steinmaßl (Bild: links) und Schulamtsleiter Otto Mayer (rechts) hießen sie im Landkreis Traunstein herzlich willkommen.

Landkreis - In den Grund- und Mittelschulen treten am Donnerstag 17 junge Lehrerinnen ihren Vorbereitungsdienst an. Sie stehen damit nach der Uni erstmals vor einer Klasse.

Ihre erste Bewährungsprobe hinter sich haben dagegen jene 26 Lehrkräfte, die schon seit zwei Jahren Kinder unterrichten und jetzt ihre 2. Staatsprüfung abgelegt haben. Traditionsgemäß wurden sie alle zu Beginn des neuen Schuljahrs am Mittwoch von Landrat Hermann Steinmaßl und Schulamtsleiter Otto Mayer willkommen geheißen. Im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Landratsamts legten sie ihr feierliches Gelöbnis ab.

Landrat Hermann Steinmaßl gratulierte den neuen Lehrkräften zu ihrer Berufswahl und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Insbesondere hob er ihre Verantwortung und Erziehungskompetenz hervor. „Wir diskutieren hinsichtlich der Bildung viel zu viel über Strukturen, vielleicht noch etwas über Inhalte, aber leider am wenigsten über die Aufgabe der Verantwortlichen“, so Steinmaßl. Der Landkreis Traunstein sei ein äußerst bildungsfreundlicher Landkreis. Ein großer Vorteil sei das durchlässige Schulsystem in Bayern: „Die Entscheidung über ein Studium muss nicht schon im Alter von 10 fallen, sondern kann auch erst mit 20 getroffen werden. Auf diese Weise ist schon viel Druck raus.“

Schulamtsleiter Otto Mayer führte seinen neuen Kolleginnen und Kollegen eindringlich vor Augen: „Die oberbayerischen Kinder brauchen Sie – ohne Sie könnten Erziehung und Unterricht in Oberbayern nicht gewährleistet werden.“ Mit der Aufgabe des Lehramts untrennbar verbunden seien Verantwortung für die Gesellschaft und für den freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. „Erziehung und Bildung sind gerade zur Gestaltung und zum Leben in einer demokratischen Gesellschaft mehr denn je lebensnotwendig“, so Mayer.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

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