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Aktuelle Analyse und Langzeitvergleich

Corona im Kreis Traunstein: In welchen Orten die Zahlen stark anziehen und wo sich‘s entspannt

Die 7-Tage-Inzidenz pendelt zwischen 1500 und 1800, auch die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle bleibt auf etwa gleichem Niveau - aber das Infektionsgeschehen innerhalb des Landkreises verschiebt sich abermals.

Landkreis Traunstein - Die Corona-Lage im Landkreis Traunstein bewegt sich auf einem stabilen, aber hohen Niveau. Mit 2812 „aktiv“ Corona-Infizierten sind es etwa 40 weniger als in der Vorwoche, auch die 7-Tage-Inzidenz machte zuletzt keine großen Ausschläge nach oben oder unten. In den einzelnen Kommunen im Landkreis zeigt sich ein unterschiedliches Bild: In 15 der 35 Gemeinden steigt die Zahl der Infizierten - geografische Schwerpunkte lassen sich dabei aber aktuell nicht ausmachen.

Besonders deutlich ist das Plus bei den Corona-Fällen jetzt in Altenmarkt (von 47 auf 79 „aktive“ Fälle), Reit im Winkl (von 20 auf 47) und Tacherting (von 98 auf 146). Im Verhältnis zur Einwohnerzahl mit Abstand am stärksten vom Virus belastet ist momentan aber Palling, das bei einer Quote von 3,03 Prozent liegt (107 „aktive“ Fälle). Es folgen Tacherting mit 2,53 Prozent, Taching mit 2,43 Prozent sowie Petting, Reit im Winkl und Kirchanschöring mit knapp über zwei Prozent. Zum Vergleich: Im Landkreis-Schnitt sind etwa 1,6 Prozent derzeit mit dem Virus infiziert.

Anzahl der Einwohner und der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Traunstein, Stand 14. März.

Bei den absoluten Zahlen liegt Traunstein (337 Fälle) vor Traunreut (269) und Trostberg (200). Dreistellig sind außerdem noch Palling, Ruhpolding, Siegsdorf, Tacherting, Tittmoning und Waging. Zu den Gemeinden, die die Zahl ihrer Corona-Fälle besonders deutlich drücken konnten, gehören vor allem Bergen (von 105 auf jetzt 63 Infizierte) und Kienberg (von 37 auf jetzt unter 20).

Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle in Traunreut, Traunstein, Trostberg und Tittmoning in den vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Mit Stand vom Montag (14. März) wurden seit Beginn der Pandemie 53.663 Corona-Fälle im Landkreis Traunstein gezählt. In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind insgesamt 329 Todesfälle im Landkreis zu beklagen, drei mehr als in der Vorwoche. An allen Standorten der Kliniken Südostbayern müssen derzeit fünf (zwei geimpft) Corona-Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden - vorige Woche waren es noch elf. 64,2 Prozent im Landkreis Traunstein sind doppelt geimpft - die Zahl steigt nur noch ganz langsam. 51,1 Prozent auch „geboostert“.

xe

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